DIE ZEIT Verlagsgruppe

ZEIT Wirtschaftsforum

6. November 2015 | Hamburg

Sehr verehrte Damen und Herren, liebe Gäste,
»Wirtschaft ist unser Schicksal.« Dieses Wort von Walther Rathenau, des Bankers, Industriellen und Außenministers in der Weimarer Republik, ist heute aktueller denn je. Sieben Jahre nach dem Crash von 2008 hat Europa seine Wachstumskrise noch nicht überwunden. Griechenland ist nicht nur Sozialfall, sondern auch Warnung für die gesamte Eurozone. Denn die gemeinsame Währung, dieser größte Schritt in die Einheit, bleibt ein Risiko. Deutsche Banken stehen noch nicht auf sicheren Füßen. Jenseits von Europa wankt selbst ein Gigant wie China; sein Finanzsystem ist eine Zeitbombe, seine einst märchenhaften Wachstumsraten haben sich halbiert.
In der Eurozone steht Deutschland vergleichsweise gut da. Seine Exporte boomen, die Arbeitslosigkeit sinkt. Aber auch in Deutschland wächst der Reformbedarf. Die Bevölkerung schrumpft; Arbeitskräfte, gerade die hoch qualifizierten, werden knapper. Andererseits wollen mehr Menschen nach Deutschland als in irgendein anderes europäisches Land. Es wartet also eine gewaltige Integrationsaufgabe. Je stärker einLand, desto größer seine Verantwortung – nicht nur in Europa. Es gilt auch, Freihandel und Währungsstabilität zu bewahren und gleichzeitig seiner moralischen Pflicht in Zeiten von Massenflucht und Zuwanderung zu genügen.
Schon diese kurze Liste wirft eine Flut von Fragen auf. Deshalb möchte ich Sie, liebe Gäste, dazu einladen, beim 7. ZEIT Wirtschaftsforum gemeinsam mit den besten Denkern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über eine Vielzahl von Herausforderungen nachzudenken. Wir versprechen ein ebenso lehrreiches wie anregendes Gespräch in der einzigartigen Kulisse des Hamburger Michels. Ich freue mich, Sie als Gäste und streitbare Diskussionsteilnehmer begrüßen zu dürfen.

Ihr Josef Joffe
Herausgeber · DIE ZEIT

Sprecher

Das Programm

9.00 Uhr
Registrierung
10.00 Uhr
Eröffnung Begrüßung
10.15 Uhr
One on One
 
im Gespräch mit
10.45 Uhr
One on One
 
im Gespräch mit
11.15 Uhr
Kaffeepause
11.45 Uhr
Diskussion Der Euro und Europa – wie geht es weiter? Moderation
12.30 Uhr
Mittagspause
13.30 Uhr
One on One
 
im Gespräch mit
14.00 Uhr
Das Unternehmergespräch
 
im Gespräch mit
14.30 Uhr
Kaffeepause
14.45 Uhr
Diskussion Big Data, Big Business? Oder: Haben die Deutschen zu viel Angst vor der Digitalisierung? Moderation
15.45 Uhr
Kaffeepause
16.15 Uhr
Keynote Moderation
 
anschließend Q&A
17.00 Uhr
Schlusswort und Orgelspiel
17.15 Uhr
Get-together

Die Sprecher

Jan Philipp Albrecht, MdEP

Jahrgang 1982, ist Stellvertretender Vorsitzender des Innenausschusses im Europäischen Parlament. Er hat Rechtswissenschaften in Bremen, Brüssel und Berlin studiert sowie ein Masterstudium in IT-Recht in Hannover und Oslo absolviert. Seit 1999 ist Albrecht Mitglied bei den Grünen und war von 2006 bis 2008 Bundesvorstandssprecher der Grünen Jugend. Seit 2009 ist er Abgeordneter der Grünen Europafraktion im Europäischen Parlament sowie seit 2014 stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz. Von Dezember 2012 bis Oktober 2013 war Albrecht Koordinator für den Sonderausschuss gegen organisiertes Verbrechen, Korruption und Geldwäsche. Seit März 2012 ist Jan Philipp Albrecht Verhandlungsführer des Europäischen Parlaments für die neue EU -Datenschutzverordnung. (Foto/©: Jakob Börner)

Christoph Amend

Amend, 1974 in Gießen geboren, ist Chefredakteur des ZEITmagazins und Herausgeber der Zeitschriften WELTKUNST und Kunst und Auktionen, die im ZEIT-Kunstverlag erscheinen. Zuvor war er verantwortlich für die Sonntagsbeilage des Berliner Tagesspiegels und Stellvertretender Redaktionsleiter des Jetzt-Magazins der Süddeutschen Zeitung. Für sein Buch Morgen tanzt die ganze Welt –
die Jungen, die Alten, der Krieg
wurde er 2004 mit dem Hermann-Hesse-Nachwuchspreis ausgezeichnet. (Foto/©: Milena Carstens)

Marc Brost

Brost, Jahrgang 1971, ist seit 2010 Leiter des Hauptstadtbüros der ZEIT . Davor war er wirtschaftspolitischer Korrespondent der ZEIT in Berlin. Er studierte von 1991 bis 1997 Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim. Darauf folgte ein zweijähriges Volontariat in der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten. Seit 1999 ist er Redakteur bei der ZEIT, von 2002 bis 2007 war er stellvertretender Ressortleiter Wirtschaft. Für seine journalistische Arbeit wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Georg von Holtzbrinck-Preis für Wirtschafts-publizistik (2001), dem Ludwig-Erhard-Förderpreis für Wirtschaftspublizistik (2003) und dem Theodor-Wolff-Preis (2006). (Foto/©: Manu Agah)

Patrick Bunk

ist geschäftsführender Gesellschafter der uberMetrics Technologies GmbH, einem vom High-Tech Gründerfonds und K–New-Media finanzierten Spinoff der Humboldt-Universität zu Berlin. Er studierte Volkswirtschaftslehre an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Northwestern University, Illinois, USA, mit dem Fokus auf Ökonometrie und Operations Research. Nach dem erfolgreichen Abschluss seines Studiums forschte er am Sonderforschungsbereich »Ökonomisches Risiko« der Deutschen Forschungsgemeinschaft, um die Wirkung von Nachrichtenschocks auf Wirtschaft und Finanzmärkte zu untersuchen.

Bobby Dekeyser

Bobby Dekeyser, Jahrgang 1964, gründete 1990 nach dem verletzungsbedingten Ende seiner Karriere als Profi-Torwart, unter anderem bei 1860 München und FC Bayern München, das Outdoor-Möbel-Unternehmen DEDON und verschrieb sich der Idee, das Wohnzimmer für draußen zu schaffen. DEDON hat heute ca. 2.500 Mitarbeiter und wird in mehr als 50 Ländern der Welt vertrieben. 2009 rief Dekeyser die Stiftung »Dekeyser & Friends« ins Leben. 2010 eröffnete das DEDON Island Resort. Seine Biografie »Unverkäuflich!« avancierte zum Bestseller.

Dr. Rainer Esser

Dr. Rainer Esser, Jahrgang 1957, ist Geschäftsführer der ZEIT. Nach einer Banklehre studierte er Jura in München, Genf und London und machte daraufhin seinen Master of Law in den USA. Im Anschluss an das 2. Juristische Staatsexamen besuchte er die Deutsche Journalistenschule in München, arbeitete mehrere Jahre lang als Anwalt und promovierte 1989. Seine erste Leitungsfunktion in den Medien übernahm er im selben Jahr bei der Verlagsgruppe Bertelsmann als Chefredakteur zweier juristischer Fachzeitschriften. 1992 wechselte er in die Position des Geschäftsführers des Spotlight-Verlags und war dort gleichzeitig Herausgeber mehrerer Zeitschriften. Nach vier Jahren als Geschäftsführer der »Main-Post« ging er 1999 zur ZEIT. Seit dem 1. Mai 2011 ist Rainer Esser neben seiner Position bei der ZEIT auch als Geschäftsführer für die DvH Medien GmbH tätig. (Foto/©: Vera Tammen)

Maria Exner

Maria Exner ist Redakteurin im Ressort Kultur bei ZEIT ONLINE und redaktionell verantwortlich für ZEITmagazin ONLINE. Sie studierte Modejournalismus in München, Journalismus in Berlin sowie Kultur- und Stadtsoziologie in London. Ihre Themen sind Kultur und Gesellschaft, Lebensart, Mode, Stadt und digitales Storytelling.

Jürgen Fitschen

Jürgen Fitschen, geboren 1948, wurde am 1. April 2009 Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank. Seit dem 31. Mai 2012 ist er Co-Vorsitzender des Vorstands. Herr Fitschen ist seit 1987 bei der Deutschen Bank, war bereits von 2001 bis Anfang 2002 Mitglied des Vorstands und ist seit 2002 Mitglied des Group Executive Committee. Im Jahr 2005 übernahm er die Leitung für das globale Regional Management und verantwortet seit Juni 2012 das Regional Management der Bank weltweit, jedoch ohne Europa, aber einschließlich Deutschland und Großbritannien. Herr Fitschen studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hamburg und schloss das Studium 1975 als Diplom-Kaufmann ab. Von 1975 bis 1987 hatte er verschiedene Positionen bei der Citibank in Hamburg und Frankfurt am Main inne. 1983 wurde er in die Geschäftsleitung Deutschland der Citibank berufen.

Dr. Uwe Jean Heuser

Dr. Uwe Jean Heuser, Jahrgang 1963, leitet die Wirtschaftsredaktion der ZEIT und schreibt die Ökonomiekolumne der Zeitschrift Merkur. Der promovierte Volkswirtschaftler studierte in Bonn, Berkeley, Köln und Harvard und lehrt heute unter anderem an der Universität St. Gallen und der Leuphana Universität Lüneburg. Er ist Autor mehrerer Bücher, darunter »Das Unbehagen im Kapitalismus. Die neue Wirtschaft und ihre Folgen«, das 2000 beim Berlin Verlag erschien, und »Humanomics. Die Entdeckung des Menschen in der Wirtschaft«, publiziert 2008 bei Campus. Gemeinsam mit Deborah Steinborn veröffentlichte er 2013 im Hanser Verlag das Buch »Anders denken!«.

Yvonne Hofstetter

Yvonne Hofstetter, Jahrgang 1966, ist nach einem Studium der Rechtswissenschaften seit 1999 international in Softwareunternehmen tätig und für die Positionierung von Multi-Agentensystemen bei der Rüstungsindustrie und den algorithmischen Börsenhandel zuständig. Seit 2009 ist sie Geschäftsführerin der Teramark Technologies GmbH, eines Unternehmens, das auf die intelligente Auswertung großer Datenmengen mit Optimierern und maschinellen Lernverfahren spezialisiert ist. Yvonne Hofstetter hat bereits Artikel in Medien wie der ZEIT und der FAZ publiziert.

Dr. Josef Joffe

Dr. Josef Joffe ist seit 2000 Herausgeber der ZEIT und war von 2001 bis 2004 auch ihr Chefredakteur. Seine Laufbahn begann er 1976 ebenfalls bei der ZEIT als politischer Redakteur. Neben seiner journalistischen Karriere – unter anderem war er von 1985 bis 2000 Ressortchef bei der »Süddeutschen Zeitung« – machte er auch eine akademische. In den USA unterrichtete er in Harvard, Princeton und Stanford, in Europa lehrte er an der Universität München und am Salzburg Seminar. Sein jüngstes Buch »The Myth of American Decline« erschien 2014 bei W. W. Norton, New York. (Foto/©: Vera Tammen)

Alexander Röder

Röder, geboren 1960 in Hamburg, studierte nach einem Auslandsjahr in den USA Theologie an der Universität Hamburg. Nach dem Vikariat wurde er 1990 ordiniert und erhielt ein Sonderpfarramt an der Hauptkirche St. Jacobi in Hamburg. 2001 übernahm Röder die Leitung des Kirchlichen Kunstdienstes der Nordelbischen Kirche, bevor er 2004 als Referent für Gottesdienst und Kirchenmusik ins Nordelbische Kirchenamt nach Kiel wechselte. 2005 wählte ihn die Synode des Kirchenkreises Alt-Hamburg zum Hauptpastor der Hauptkirche St. Michaelis. In seiner Funktion übernimmt er die pastorale Leitung an St. Michaelis sowie die Repräsentanz des Michel in Medien und Öffentlichkeit. Röder ist Mitglied der Liturgischen Konferenz der EKD, der Stiftung Kunst und Kirche der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland sowie des Kirchenmusikausschusses des Kirchenkreises Hamburg-Ost. Seit August 2011 ist er Ehrenritter des Johanniterordens.

Mark Schieritz

Mark Schieritz, Jahrgang 1974, ist seit Januar 2008 Finanzmarktkorrespondent der ZEIT. Er studierte Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaften an der Universität Freiburg sowie an der London School of Economics, wo er seinen Master of Science mit Auszeichnung erwarb. Von 2000 bis 2007 arbeitete Mark Schieritz als Redakteur bei der »Financial Times Deutschland« (FTD) für die Bereiche Konjunktur und Finanzen in Hamburg, Berlin und Frankfurt; bevor er zur ZEIT wechselte, war er in leitender Funktion im Frankfurter Büro der »FTD « tätig. Er ist Gastdozent für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin.

Prof. Dr. Dr. h.c.mult. Hans-Werner Sinn

Prof. Dr. Dr. h.c.mult. Hans-Werner Sinn, Jahrgang 1948, studierte Volkswirtschaftslehre an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. 1978 folgte die Promotion und 1983 die Habilitation an der Universität Mannheim. Seit 1984 ist er Professor für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Hinzu kamen Gastprofessuren und Forschungsarbeiten an der University of Western Ontario in Kanada, der London School of Economics sowie an den Universitäten Bergen, Stanford, Princeton und Jerusalem. 1999 wurde Hans-Werner Sinn Präsident des ifo Instituts in München. Seit 1991 steht er als Direktor dem Center for Economic Studies (CES) der Ludwig-Maximilian-Universität (LMU) vor und ist Geschäftsführer der CESifo GmbH, die eine gemeinsame Initiative der LMU und des ifo Instituts ist. Seit 1989 ist Sinn im Wissenschaftlichen Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium tätig und war von 2006 bis 2009 Präsident des International Institute of Public Finance, des Weltverbandes der Finanzwissenschaftler. Der Wirtschaftsexperte ist Autor von 10 Büchern und 139 wissenschaftlichen Aufsätzen und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Wirtschaftsbuchpreis der Financial Times Deutschland, dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und dem Europapreis der Universität Maastricht. (Foto/©: ifo Institut Romy Bonitz)

Dr. Frank-Walter Steinmeier

Dr. Frank-Walter Steinmeier, Jahrgang 1956, ist seit Dezember 2013 Bundesaußenminister. Parallel zu seinem Studium der Rechtswissenschaften, das der SPD-Politiker von 1976 bis 1982 an der Justus-Liebig-Universität in Gießen absolvierte, studierte er Politikwissenschaft. Seine Karriere begann Steinmeier als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Wissenschaft der Politik an der Gießener Universität. Berufliche Stationen in der niedersächsischen Staatskanzlei und als Büroleiter des damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder führten ihn Ende der 90er Jahre in die Bundespolitik. Zunächst als Staatssekretär tätig, wurde Steinmeier 1999 Chef des Bundeskanzleramts. Von 2005 bis 2009 war er erstmalig als Bundesaußenminister tätig und ab 2007 zwei Jahre Vizekanzler. Bis zu seiner erneuten Ernennung zum Außenminister war er bis Ende 2013 Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion.

Dr. Sahra Wagenknecht

Dr. Sahra Wagenknecht, Jahrgang 1969, ist seit 2011 Erste Stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion DIE LINKE; zuvor war sie wirtschaftspolitische Sprecherin ihrer Fraktion. Bevor sie 2009 in den Bundestag gewählt wurde, war Sahra Wagenknecht von 2004-2009 Abgeordnete im Europaparlament. Nach ihrem Studium der Neueren Deutschen Literatur und Philosophie in Jena, Berlin und Groningen, das sie 1996 abschloss, promovierte Sahra Wagenknecht 2012 in Chemnitz in Wirtschaftswissenschaften. Von 1991 bis 1995 und von 2000 bis 2007 war Sahra Wagenknecht Mitglied des Parteivorstands der PDS, später Linkspartei.PDS. Seit Gründung der Partei DIE LINKE im Jahr 2007 gehörte sie bis 2014 dem Vorstand der Partei an, von 2010 bis 2014 war sie Stellvertretende Parteivorsitzende. (Foto/©: Trialon, Berlin)

Jochen Wegner

Jochen Wegner ist Chefredakteur von ZEIT ONLINE. Der studierte Physiker und Philosoph begann seine Laufbahn als Wissenschaftsjournalist und arbeitete für die »taz«, »GEO«, »SPIEGEL Special« und den »WDR«. Als stellvertretender Leiter des Ressorts »Forschung & Technik« bei »FOCUS« schrieb er zahlreiche Titelbeiträge, etwa über das Internet, die Universitätslandschaft, die Börse, über Zufall und Faulheit. 2006 wurde Wegner Chefredakteur von »FOCUS Online«, seit 2009 war er zudem als Geschäftsführer von Tomorrow Focus Media zuständig für innovative Projekte wie »nachrichten.de«. Er ist Gründer von »mag10«, einer Plattform für Design, Verbreitung und Vermarktung von Tablet-Medien. Zudem arbeitete er als Strategieberater für Verlage und Start-ups. Jochen Wegner hat die Kölner Journalistenschule absolviert und anno 1994 »jonet« gegründet, das größte deutschsprachige Journalistenforum. (Foto/©: Vera Tammen)

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Martin Winterkorn

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Martin Winterkorn ist seit dem 1. Januar 2007 Vorstandsvorsitzender des Volkswagen Konzerns und Leiter des Ressorts „Konzern Forschung und Entwicklung“. Winterkorn wurde am 24. Mai 1947 in Leonberg geboren. Von 1966 bis 1973 absolvierte er ein Studium der Metallkunde und Metallphysik an der Universität in Stuttgart. 1977 promovierte er am Max-Planck-Institut für Metallforschung. Nach ersten beruflichen Stationen bei der Robert Bosch GmbH arbeitet Winterkorn seit 1981 in verschiedenen Funktionen bei Audi und Volkswagen. Von 2002 bis 2006 war Winterkorn Vorstandsvorsitzender der AUDI AG. Von 2007 bis 2015 übernahm er zusätzlich den Vorstandsvorsitz der Marke Volkswagen. Winterkorn ist außerdem Vorsitzender des Aufsichtsrats der AUDI AG und Vorstandsvorsitzender der Porsche Automobil Holding SE.

Dr. Jeromin Zettelmeyer

Dr. Jeromin Zettelmeyer ist Abteilungsleiter Wirtschaftspolitik im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Zuvor war er als Leiter der Wirtschaftsforschung und als stellvertretender Chefökonom bei der European Bank for Reconstruction and Development in London tätig. Er gehörte über 14 Jahre lang zum Stab des Internationalen Währungsfonds. Zettelmeyer ist Fellow des Centre for Economic Policy Research und Mitglied des Global Agenda Council über fiskalische Nachhaltigkeit des Weltwirtschaftsforums. Von 2013 bis 2014 war er Senior Fellow beim Peterson Institut for International Economics in Washington. Zettelmeyer hat über Geldpolitik, Wirtschaftswachstum, Wirtschaftskrisen und Staatsverschuldung geforscht und publiziert und ist Koautor einer Monografie über Schuldenkrisen und Staatsbankrotte. Er studierte in Freiburg, Oxford und Bonn und promovierte am Massachusetts Institute of Technology.

Veranstalter
  • DIE ZEIT
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Förderer
Medienpartner
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Pressekontakt

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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Miriam Grether
Referentin Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen
Telefon: 040 / 3280 5807
E-Mail: presse@zeit.de

Der Veranstaltungsort

Hauptkirche St. Michaelis

Englische Planke 1
20459 Hamburg

Anreise

Anreise mit dem Pkw
Den Michel erreichen Sie am besten über die Ludwig-Erhard-Straße, die St. Pauli mit der Innenstadt verbindet. Direkt an der Kirche stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Weichen Sie bitte auf die Michel-Garage aus (Zufahrt über Rödingsmarkt/Schaarsteinweg oder Neuer Neustädter Weg).

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie den Michel binnen 15 Minuten vom Hauptbahnhof und in 40 Minuten vom Hamburger Flughafen. Die Haltestelle Michaeliskirche wird von der Buslinie 37 angefahren. Auch die S-Bahn-Station Stadthausbrücke sowie die U-Bahn-Station St. Pauli sind fußläufig erreichbar.

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