DIE ZEIT Verlagsgruppe

ZEIT Wirtschaftsforum

6. November 2014 | Hamburg
St. Michaelis

Seit seinen Anfängen zählt das ZEIT Wirtschaftsforum in der Hamburger St. Michaeliskirche, dem Wahrzeichen der Hansestadt, zu den meistbeachteten Wirtschaftskongressen der Republik. An der Veranstaltung nehmen jedes Jahr rund 600 Spitzenvertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik teil. Wirtschaft und Politik haben immer wieder Entscheidungen mit Tragweite zu fällen – und Entscheidungen mit hoher gesellschaftlicher Relevanz.
Was hilft der Wirtschaft, was der Gesellschaft? Was schafft Vertrauen in die Zukunft? Wer trägt welche Verantwortung? Und welche Rolle spielen Moral und Ethik in Wirtschaft und Politik heute? Nicht nur die bisher schwerste Wirtschafts- und Währungskrise des vereinten Europas, auch sich stetig ändernde gesellschaftliche Vorstellungen und Anforderungen machen die Suche nach Antworten nicht leichter.
Das ZEIT Wirtschaftsforum bietet einmal im Jahr ein Forum, um die Frage, was unterneh-merische und politische Verantwortung heute ausmacht und welche Rolle hierbei Fragen der Moral und der Ethik spielen, kontrovers zu diskutieren. Die Hamburger Hauptkirche St. Micha-elis bietet für die Debatten des ZEIT Wirtschaftsforum, die auch die Rolle der Religion nicht aussparen, die passende Kulisse.

Sprecher

Das Programm

Die Sprecher

Prof. Dr. Dr. Ann-Kristin Achleitner

Frau Prof. Dr. Dr. Ann-Kristin Achleitner promovierte in Rechts- und Wirtschaftswissenschaften an der Schweizer Universität St. Gallen. Nach ihrer ersten Professur 1995-2001 an der European Business School in Oestrich-Winkel wurde sie 2001 als Professorin an die Technische Universität München berufen, wo sie bis heute den Lehrstuhl für Entrepreneurial Finance (unterstützt durch die KfW Bankengruppe) inne hat. Für ihre Leistungen in Forschung und Lehre erhielt Prof. Achleitner mehrere Preise und Auszeichnungen, darunter auch den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Sie ist als Aufsichtsrätin bei der Munich Re, Linde AG, Metro AG und GDF Suez SA (Frankreich) tätig. 2012 wurde sie in die Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex berufen.

Gerd Billen

Gerd Billen, Jahrgang 1955, ist seit Januar 2014 Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. Nach seinem Studium der Sozial- und Haushaltswissenschaften an der Universität Bonn war Gerd Billen von 1981 bis 1983 zunächst als freier Journalist tätig. Von 1985 bis 1983 war er Pressesprecher des Bundesverbandes Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und im Anschluss daran bis 1991 Bundesvorsitzender der Verbraucher Initiative e.V. Danach war Gerd Billen 12 Jahre lang als Bundesgeschäftsführer des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) e.V. tätig, bevor er 2005 zur Otto Group wechselte und dort den Bereich Umwelt und Gesellschaftspolitik leitete. Nach zwei Jahren verließ er das Unternehmen, woraufhin er bis 2013 die Position des Vorstands des Verbraucherzentrale Bundesverbands innehielt. Foto: Frank Nürnberger

Marc Brost

Brost, Jahrgang 1971, ist seit 2010 Leiter des Hauptstadtbüros der ZEIT . Davor war er wirtschaftspolitischer Korrespondent der ZEIT in Berlin. Er studierte von 1991 bis 1997 Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim. Darauf folgte ein zweijähriges Volontariat in der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten. Seit 1999 ist er Redakteur bei der ZEIT, von 2002 bis 2007 war er stellvertretender Ressortleiter Wirtschaft. Für seine journalistische Arbeit wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Georg von Holtzbrinck-Preis für Wirtschafts-publizistik (2001), dem Ludwig-Erhard-Förderpreis für Wirtschaftspublizistik (2003) und dem Theodor-Wolff-Preis (2006). (Foto: Manu Agah)

Kerstin Bund

Kerstin Bund hat Kommunikationswissenschaft und Wirtschaft in Stuttgart studiert und Journalismus an der Axel Springer Akademie in Berlin gelernt. Seit fast zwei Jahren arbeitet sie als Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT. Bund schreibt Unternehmensgeschichten, porträtiert Manager und verantwortet die Finanzseite. Anfangs widmete sie sich hauptsächlich Technologiethemen, heute betreut sie für die ZEIT die Logistikbranche und schreibt vor allem über Konzerne wie die Deutsche Post und die Deutsche Bahn.

Giovanni di Lorenzo

Giovanni di Lorenzo ist seit 2004 alleiniger Chefredakteur der ZEIT und Herausgeber der Berliner Tageszeitung »Der Tagesspiegel«. Er wurde 1959 in Stockholm geboren, ging in Hannover zur Schule und studierte Kommunikationswissenschaft, Neuere Geschichte und Politik an der Maximilians-Universität in München. Erste journalistische Erfahrungen sammelte er bei der »Neuen Presse« in Hannover; von 1987 an war er für die »Süddeutsche Zeitung« tätig – zunächst als politischer Reporter, später als Leiter des Reportage-Ressorts »Die Seite Drei«. Neben seinen journalistischen Aufgaben ist Giovanni di Lorenzo auch als Moderator tätig: Er moderierte die Jugendsendung »Live aus dem Alabama« im Bayerischen Rundfunk und ist seit 1989 als Gastgeber der Talkshow »3nach9« von Radio Bremen regelmäßig im Fernsehen präsent. (Foto/©: Werner Bartsch)

Dr. Rainer Esser

Esser, Jahrgang 1957, ist Geschäftsführer der ZEIT. Nach einer Banklehre studierte er Jura in München und Genf und machte daraufhin seinen Master of Law in den USA. Im Anschluss an die Referendariatszeit besuchte er die Deutsche Journalistenschule in München, arbeitete mehrere Jahre lang als Anwalt und promovierte 1989. Seine erste Leitungsfunktion in den Medien übernahm er im selben Jahr bei der Verlagsgruppe Bertelsmann als Chefredakteur zweier juristischer Fachzeit-schriften. 1992 wechselte er in die Position des Geschäftsführers des Spotlight-Verlags und war dort gleichzeitig Herausgeber mehrerer Zeitschriften. Nach vier Jahren als Geschäftsführer der »Main-Post« ging er 1999 zur ZEIT. Seit dem 1. Mai 2011 ist Rainer Esser neben seiner Position bei der ZEIT auch als Geschäftsführer für die DvH Medien GmbH tätig. (Foto/©: Vera Tammen)

Dirk Greshake

Company President, AstraZeneca GmbH

Ulrich Grillo

Grillo wurde 1959 in Köln geboren. Nach seiner Ausbildung bei der Deutschen Bank AG in Duisburg studierte er Betriebswirtschaftslehre mit dem Abschluss als Diplom-Kaufmann an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Von 1987 bis 1989 war Grillo bei der Arthur Andersen & Co. GmbH in Frankfurt am Main und von 1989 bis 1993 bei der A. T. Kearney GmbH in Düsseldorf beschäftigt, bevor er 1993 zur Rheinmetall-Gruppe wechselte. Dort war er zuletzt als Stellvertretender Vorsitzen-der des Vorstands der Rheinmetall DeTec AG in Ratingen tätig. Im August 2001 trat er in den Vorstand der Grillo-Werke AG ein und ist seit 2004 dessen Vorsitzender. Ulrich Grillo war von 2006 bis 2012 Präsident der Wirtschaftsvereinigung Metalle, Düsseldorf/Berlin und von 2011 bis 2012 Vizepräsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI). Darüber hinaus war Grillo von Juni 2007 bis Dezember 2012 Vorsitzender des BDI-Ausschusses »Rohstoffpolitik«. Zum 1. Januar 2013 wurde Grillo einstimmig zum Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) gewählt. (Foto: Christian Kruppa)

Dr. Uwe Jean Heuser

Jahrgang 1963, leitet die Wirtschaftsredaktion der ZEIT und schreibt die Ökonomiekolumne der Zeitschrift »Merkur«. Der promovierte Volkswirtschaftler studierte in Bonn, Berkeley, Köln und Harvard und lehrt heute unter anderem an der Universität St. Gallen. Er ist der Autor mehrerer Bücher, darunter »Das Unbehagen im Kapitalismus. Die neue Wirtschaft und ihre Folgen«, das 2000 beim Berlin Verlag erschien, und »Humanomics. Die Entdeckung des Menschen in der Wirtschaft«, publiziert 2008 bei Campus.

Prof. Dr. Michael Hüther

Prof. Dr. Michael Hüther, geboren am 24.04.1962 in Düsseldorf, absolvierte von 1982 bis 1987 sein Studium der Wirtschaftswissenschaften sowie der mittleren und neuen Geschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Nach Abschluss des Promotionsverfahrens wurde er 1991 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und 1995 Generalsekretär des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Im Jahr 1999 wechselte er als Chefvolkswirt zur DekaBank und wurde dort 2001 zum Bereichsleiter Volkswirtschaft und Kommunikation ernannt. Seit August 2001 ist er Honorarprofessor an der EBS Business School in Oestrich-Winkel. Seit Juli 2004 ist er Direktor und Mitglied des Präsidiums beim Institut der deutschen Wirtschaft Köln.

Anshu Jain

Anshu Jain wurde 2012 auf den Posten des Co-Vorsitzenden des Vorstands der Deutschen Bank berufen. Er wechselte 1995 zur Deutschen Bank, um deren aufstrebenden Markets-Bereich aufzubauen. Es folgten die Ernennung zum Head of Global Markets und später zum Head of the Corporate & Investment Bank. Als Co-Vorstandsvorsitzender treibt Anshu Jain gemeinsam mit seinen Kollegen die Strategie 2015+ voran. Mithilfe dieses umfangreichen Programms für den Unternehmenswandel will die Deutsche Bank sich als die führende kundenorientierte globale Universalbank etablieren. Anshu Jain berät Regierungen sowie Branchenverbände und -organisationen überall auf der Welt. Er leitete das Team der Deutschen Bank, welches das britische Finanz- und Wirtschaftsministerium (UK Treasury) zum Thema finanzielle Stabilität beriet. Er gehört dem Vorstand des Institute of International Finance an und ist Mitglied des Financial Services Forum. Außerdem sitzt er im internationalen Beirat der Monetary Authority of Singapore (MAS) und berät diese in Branchen-, Markt- und makroökonomischen Fragen. Er ist Vorsitzender des Kuratoriums der Alfred Herrhausen Gesellschaft. Die Economic Times of India wählte Jain 2012 zum Global Indian of the Year. 2010 wurde er von der Zeitschrift Risk mit einem Lifetime Achievement Award für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Wolfgang Kubicki

Vorsitzender, FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag

Martin Schulz

Martin Schulz, Jahrgang 1955, ist seit Januar 2012 Präsident des Europäischen Parlaments. Nach einer Ausbildung zum Buchhändler arbeitete er von 1977 bis 1994 in verschiedenen Verlagen und Buchhandlungen. Nach Positionen als Mitglied des Gemeinderats und als Bürgermeister der Stadt Würselen in Nordrhein-Westfalen wurde Schulz 1994 in das Europäische Parlament gewählt. Dort saß er zwischen 2000 und 2004 den Abgeordneten der deutschen SPD-Landesgruppe vor und wurde daraufhin zum Fraktionschef der europäischen Sozialdemokraten. Bereits seit 1999 gehört Schulz dem Bundesvorstand sowie dem Parteipräsidium der SPD und fungiert seit 2009 außerdem als Europabeauftragter der Partei. Foto: Sabine Engels

Dr. Sahra Wagenknecht

Stellvertretende Vorsitzende, Die Linke

Prof. Dr. Beatrice Weder di Mauro

Beatrice Weder di Mauro ist seit 2001 Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Sie war Mitglied im Sachverstän-digenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung von 2004 bis 2012, fungierte als Mitglied der Eidgenössischen Kommission für Konjunkturfra-gen Bern von 2002 bis 2004 und war in den Jahren 2009 bis 2011 als Beraterin des österrei-chischen Vize-Kanzlers tätig. In dem Zeitraum von 1994 bis 1996 arbeitete sie als Ökonomin beim Internationalen Währungsfond und besucht als Visiting Scholar regelmäßig in die Forschungsabteilung des IMF. Als Gastprofessorin forschte sie an der Weltbank, der Harvard University, dem National Bureau of Economic Research, dem Federal Reserve Board von New York und der United Nations University in Tokyo. Darüber hinaus gehört sie dem Center for Economic Policy Research (CEPR) an und ist Mitglied im Committee für International Economic and Policy Research der Brookings Institution, Washington, sowie des Global Agenda Council on Fiscal Crisis des World Economic Forums. Derzeit ist sie Mitglied der Aufsichtsräte von Roche, UBS und Robert Bosch. Zu ihren aktuellen Forschungsgebieten gehören unter anderem die Themen Internationale Finanzmärkte und Bankensysteme sowie die Geld- und Währungspolitik.

Christian Wulff

Christian Wulff, Jahrgang 1959, studierte Rechtswissenschaften mit wirtschaftswissenschaftlichem Schwerpunkt an der Universität Osnabrück. 1987 leistete er sein Referendariat am Oberlandesgericht Oldenburg und legte 1990 sein Assessorenexamen in Hannover ab. 1990 trat Wulff in eine Rechtsanwaltskanzlei ein. 1986 wurde er für die CDU Mitglied im Rat der Stadt Osnabrück, von 1989 bis 1994 war er deren Fraktionsvorsitzender. Christian Wulff blieb Ratsmitglied bis 2001. 1994 wurde er in den niedersächsischen Landtag gewählt. Im März des Jahres wurde er Fraktionsvorsitzender, im Juni Landesvorsitzender seiner Partei in Niedersachsen. 1998 wurde Wulff zu einem der stellvertretenden Bundesvorsitzenden der CDU gewählt. Nach den Landtagswahlen 2003 wurde Christian Wulff am 4. März von den Abgeordneten des niedersächsischen Landtags zum Ministerpräsidenten gewählt und in dieser Position am 26. Februar 2008 bestätigt. Die Bundesversammlung wählte Christian Wulff am 30. Juni 2010 zum zehnten Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland. Am 17. Februar 2012 trat Christian Wulff von seinem Amt als Bundespräsident zurück.

Veranstalter
  • DIE ZEIT
Partner
  • British American Tobacco
Förderer
  • Edeka
Medienpartner

Pressekontakt

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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Convent Kongresse GmbH –
Ein Unternehmen der ZEIT Verlagsgruppe.

Anne Hofmann
Projektmanagement
Telefon: 069 / 79 40 95 81
E-Mail: ah@convent.de

Der Veranstaltungsort

Hauptkirche St. Michaelis

Englische Planke 1
20459 Hamburg

Anreise

Anreise mit dem Pkw
Den Michel erreichen Sie am besten über die Ludwig-Erhard-Straße, die St. Pauli mit der Innenstadt verbindet. Direkt an der Kirche stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Weichen Sie bitte auf die Michel-Garage aus (Zufahrt über Rödingsmarkt/Schaarsteinweg oder Neuer Neustädter Weg).

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie den Michel binnen 15 Minuten vom Hauptbahnhof und in 40 Minuten vom Hamburger Flughafen. Die Haltestelle Michaeliskirche wird von der Buslinie 37 angefahren. Auch die S-Bahn-Station Stadthausbrücke sowie die U-Bahn-Station St. Pauli sind fußläufig erreichbar.

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