ZEIT KONFERENZ Familie & Wirtschaft
In Zusammenarbeit mit A.T. Kearney
27. September 2012 bis 28. September 2012 | Berlin
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste,
Karriere und Kinder, Familie und Selbstverwirklichung: Warum nicht? Väter gehen in Elternzeit, Mütter kehren kurz nach der Entbindung in den Beruf zurück. Die Familienministerin lebt vor, wie man es schafft, selbst ein politisches Spitzenamt mit Kindern zu vereinen.
Die Wirklichkeit ist wie immer komplizierter. Viele Unternehmen brüsten sich mit ihrer Familienfreundlichkeit, zu wenige aber schaffen die praktischen Voraussetzungen – von der firmeneigenen Kita bis zur Karriereleiter für Frauen, die für ihre Kleinkinder Auszeit oder Teilzeit brauchen.
Das Problem beginnt schon früher. Bachelor- und Masterstudium, Auslandsaufenthalte, Praktika, Berufseinstieg, Jobwechsel, erste Karriereschritte … Wo bleibt die Zeit, um eine Familie zu gründen? Alles drängt sich im dritten Lebensjahrzehnt. Wie können wir diesen jungen Menschen helfen – zum Beispiel bei der »Entschleunigung«?
Nicht allein Politiker sind gefordert, sondern auch die Unternehmen. Welche neuen Wege können sie Frauen und Familien öffnen? Was erwarten die jungen Eltern von ihren Arbeitgebern? Wie können sie ihre Lebensentwürfe flexibilisieren? Die Antworten kommen immer schneller, weil sich die Familie andauernd neu erfindet. Doch gerade diese Vielfalt macht das Nachdenken über neue Modelle und Möglichkeiten so spannend.
Diese Fragen wollen wir bei der ZEIT KONFERENZ Familie & Wirtschaft mit Experten, Verantwortlichen und natürlich mit Ihnen, liebe Gäste, diskutieren. Wir laden Sie herzlich ein, Ihre Fragen und Ideen mitzubringen, damit der Austausch fruchtbar und anregend wird.
Ihr Josef Joffe
Herausgeber, DIE ZEIT
Sprecher
-
Prof. Jutta Allmendinger, Ph.D.
Präsidentin, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung -
Prof. Dr. Hans Bertram
Professor für Mikrosoziologie, Humboldt-Universität zu Berlin -
Prof. Neil Gilbert, Ph. D.
Professor of Social Welfare, University of California at Berkeley -
Dr. Josef Joffe
Herausgeber, DIE ZEIT -
Wilfried Porth
Vorstandsmitglied, Daimler AG -
Prof. Dr. Matthias Prinz
Rechtsanwalt, Rechtsanwälte Prinz Neidhardt Engelschall -
Dr. Kristina Schröder, MdB
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend -
Dagmar Sikorski
Geschäftsführerin, Internationale Musikverlage Hans Sikorski -
Birgit Wentzien
Chefredakteurin, Deutschlandfunk -
Dr. Christine Brinck
Publizistin -
Ralf-Michael Franke
CEO Drive Technologies, Siemens AG -
Christoph Kübel
Geschäftsführer, Robert Bosch GmbH -
Herbert Mai
Mitglied des Vorstands, Fraport AG -
Alexandra von Rehlingen
Geschäftsführerin, Schoeller & von Rehlingen PR GmbH -
Prof. Dr. Marion Schick
Vorstandsmitglied, Deutsche Telekom AG -
Dr. Martin Sonnenschein
Managing Director Central Europe, A.T. Kearney -
Peer Steinbrück, MdB
Bundesminister a. D.
Das Programm
Donnerstag, 27. September 2012- 19.00 Uhr
-
BEGRÜSSUNG
- Dr. Josef Joffe Herausgeber, DIE ZEIT
- Dr. Martin Sonnenschein Managing Director Central Europe, A.T. Kearney
- 19.15 Uhr
-
- Peer Steinbrück, MdB Bundesminister a. D.
- im Gespräch mit
- Dr. Josef Joffe Herausgeber, DIE ZEIT
- 19.45 Uhr
- Get-Together
- 10.00 Uhr
-
ERÖFFNUNG
- Dr. Josef Joffe Herausgeber, DIE ZEIT
-
Vortrag
Thesen zur Neuerfindung der Familie
- Dr. Martin Sonnenschein Managing Director Central Europe, A.T. Kearney
- 10.30 Uhr
-
EINSTIEGSVORTRAG
- Prof. Neil Gilbert, Ph. D. Professor of Social Welfare, University of California at Berkeley
-
PODIUM I
Wirtschaft oder Familie, wer rettet wen?
- Prof. Jutta Allmendinger, Ph.D. Präsidentin, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
- Herbert Mai Mitglied des Vorstands, Fraport AG
- Wilfried Porth Vorstandsmitglied, Daimler AG
- Prof. Dr. Marion Schick Vorstandsmitglied, Deutsche Telekom AG
- Birgit Wentzien Chefredakteurin, Deutschlandfunk
- 12.15 Uhr
- Mittagspause
- 13.45 Uhr
-
EINSTIEGSVORTRAG
- Dr. Kristina Schröder, MdB Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
-
PODIUM II
Freiräume für die Familie – Entschleunigung der Rushhour
- Prof. Dr. Hans Bertram Professor für Mikrosoziologie, Humboldt-Universität zu Berlin
- Ralf-Michael Franke CEO Drive Technologies, Siemens AG
- Christoph Kübel Geschäftsführer, Robert Bosch GmbH
- Dagmar Sikorski Geschäftsführerin, Internationale Musikverlage Hans Sikorski
- Dr. Christine Brinck Publizistin
- 15.00 Uhr
- Kaffeepause
- 15.30 Uhr
-
GESPRÄCHSRUNDE
Power-Paare
- Dr. Christine Brinck Publizistin
- Dr. Josef Joffe Herausgeber, DIE ZEIT
- Prof. Dr. Matthias Prinz Rechtsanwalt, Rechtsanwälte Prinz Neidhardt Engelschall
- Alexandra von Rehlingen Geschäftsführerin, Schoeller & von Rehlingen PR GmbH
- 16.30 Uhr
- Get-Together
Die Sprecher
Prof. Jutta Allmendinger, Ph.D.
Allmendinger ist seit 2007 Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung und Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie studierte Sozialwissenschaften in Mannheim und Wisconsin, promovierte 1989 an der Harvard University und habilitierte sich 1993 an der Freien Universität Berlin. Zwischen 1988 und 1992 war sie am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und an der Harvard Business School tätig. Von 1992 bis 2007 lehrte sie als Professorin für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und leitete von 2003 bis 2007 das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit. Sie ist Mitglied zahlreicher Akademien, Gremien und Beiräte, darunter die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina. 2009 wurde sie mit dem »Communicator Preis des Stifterverbandes« ausgezeichnet, 2011 mit dem Verdienstorden des Landes Berlin. (Foto: David Ausserhofer)
Prof. Dr. Hans Bertram
Bertram, Jahrgang 1946, studierte Soziologie, Psychologie und Jura in Münster und Mannheim. 1980 erfolgte die Habilitation an der Universität Heidelberg. Von 1981 bis 1984 hatte er den Lehrstuhl für Soziologie an der Universität der Bundeswehr in München inne. Von 1984 bis 1993 war er Wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Jugendinstituts in München. Seit 1992 ist er Professor für Mikrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine Arbeitsschwerpunkte sind unter anderem Familienforschung und sozialer Wandel. Bertram hat zahlreiche Funktionen in wissenschaftlichen Organisationen übernommen. So ist er etwa seit 2004 Vorsitzender des Beirats für Familienpolitik der Landesregierung Brandenburg, seit 2009 Mitglied des Kuratoriums des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung sowie seit 2012 Mitglied des Council of Advisors of Population Europe. Er ist verheiratet und hat drei Söhne.
Dr. Christine Brinck
Brinck ist Journalistin, Moderatorin und Buchautorin. Nach dem Studium der Anglistik, Linguistik und Vergleichender Erziehungswissenschaft absolvierte sie ein Volontariat bei der ZEIT und dem »stern«. Später promovierte Brinck mit einem Thema in vergleichender Hochschulforschung. Ihre Postdoc-Forschung erfolgte in den USA. Heute schreibt sie hauptsächlich für DIE ZEIT, »Süddeutsche Zeitung« und »Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung« über Themen aus Bildung, Erziehung und Gesellschaft. Sie hat mehrere Bücher herausgegeben, unter anderem 1981 »Sie flohen vor dem Hakenkreuz«. 2007 erschien ihr Buch »Mütterkriege – Werden unsere Kinder verstaatlicht? «, 2010 »Eine Kindheit in vormaurischer Zeit«. Sie ist außerdem Übersetzerin von »Maus« und »Im Schatten keiner Türme« des Comicautors Art Spiegelman. Brinck ist im Beirat der Start-Stiftung und des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks. Sie ist verheiratet und hat zwei Töchter.
Ralf-Michael Franke
Franke, geboren 1958 in Hildesheim, studierte Elektrotechnik an der Universität Kassel. 1985 begann er bei Siemens in Erlangen in der Entwicklung für Antriebstechnik, gefolgt von diversen Aufgaben im Product-Lifecycle-Management im Gerätewerk Erlangen. Nach einer Station bei der Qualitätssicherung übernahm er 2000 die Koordinierung der Entwicklung der neuen Antriebsplattform Sinamics. Ab 2003 leitete Franke das top+ Unternehmensprogramm Innovation in München. Im Dezember 2004 wurde er CEO der Business Unit Industrial Automation Systems. Seit April 2011 steht Franke der Siemens-Division Drive Technologies in Nürnberg vor. Die Division ist der weltweit führende Anbieter von Produkten, Systemen, Applikationen, Lösungen und Service für den kompletten Antriebsstrang und beliefert alle Branchen in der Fertigungs- und Prozessindustrie sowie das Segment Infrastruktur/Energie.
Prof. Neil Gilbert, Ph. D.
Gilbert ist Professor of Social Welfare an der School of Social Welfare der University of California at Berkeley, Co-Direktor des Center for Child and Youth Policy sowie Direktor des Center for Comparative Family Welfare and Poverty Research. Von 1994 bis 1996 war er Dekan der School of Social Welfare. Zudem leitete Gilbert fünf Jahre das Doktoranden-Programm des Instituts. Er war Leiter des Berkeley Senate Faculty’s Graduate Council sowie Mitglied des Senate Divisional Council und des Senate Faculty Committee on Privilege and Tenure. Gilbert veröffentlichte 30 Bücher und über 100 Artikel zu verwandten Themen. Im Jahr 2000 wurde er zum Dozenten des Jahres an der School of Social Welfare gewählt.
Dr. Josef Joffe
ist seit 2000 Herausgeber der ZEIT und war von 2001 bis 2004 auch ihr Chefredakteur. Seine Laufbahn begann er 1976 ebenfalls bei der ZEIT als politischer Redakteur. Neben seiner journalistischen Karriere – unter anderem war er von 1985 bis 2000 Ressortchef bei der "Süddeutschen Zeitung" – machte er auch eine akademische. In den USA unterrichtete er in in Harvard, Princeton und Stanford, in Europa lehrte er an der Universität München und am Salzburg Seminar. Darüber hinaus engagiert sich Josef Joffe in zahlreichen Kuratorien und Gremien, so beim Deutschen Museum München, beim Aspen Institute Berlin und bei der Jacobs University Bremen. (Foto/©: Vera Tammen)
Christoph Kübel
Kübel,1959 in Stuttgart geboren, studierte Betriebswirtschaft an der Fachhochschule Pforzheim und legte 1986 das Diplomexamen ab. Im selben Jahr begann er seine Laufbahn bei der Bosch-Gruppe. Kübel hatte verschiedene Führungspositionen in dem Unternehmen inne und war unter anderem ab 2002 Direktor der Zentralabteilung Personalgrundsatzfragen und ab 2007 Vorsitzender des Bereichsvorstands des Geschäftsbereichs Automotive Electronics. Seit Januar 2012 ist Kübel Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH. Er ist zuständig für die Ressorts Personal- und Sozialwesen, die Koordination CIP (Continuous Improvement Process), Recht, Steuern, gewerblicher Rechtsschutz, Revision, Außenangelegenheiten sowie Regierungs- und Politikbeziehungen. Kübel ist verheiratet und hat drei Kinder.
Herbert Mai
Mai ist seit April 2001 Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektor der Fraport AG. Ihm unterstehen der Strategische Geschäftsbereich Handels- und Vermietungsmanagement, die Zentralbereiche Nachhaltigkeitsmanagement und Corporate Compliance sowie Personalserviceleistungen. Mai war nach einer Ausbildung für den gehobenen Verwaltungsdienst des Landes Nordrhein-Westfalen Regierungsinspektor beim Regierungspräsidenten in Düsseldorf. Anschließend folgte eine Tätigkeit für die Gewerkschaft ÖTV in Hessen, deren Vorsitzender er 1995 wurde. 1996 wurde Mai zum Präsidenten des Europäischen Gewerkschaftsverbandes für den öffentlichen Dienst (EGÖD) und zum Präsidenten der europäischen Organisation der Internationale der öffentlichen Dienste (IÖD) gewählt. Mai ist Vorsitzender der Fachgruppe Flughäfen der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) und Mitglied des Präsidiums der VKA. In der Frankfurter Sportstiftung engagiert er sich für die Förderung von Nachwuchssportlern des Rhein-Main-Gebietes. Darüber hinaus ist er aktiv im Präsidium des IB - Internationaler Bund für Sozialarbeit und im Vorstand der Fritz-Bauer-Stiftung.
Wilfried Porth
Porth wurde 1959 in Baden-Baden geboren. Von 1981 bis 1985 studierte er Maschinenbau an der Universität Stuttgart und schloss sein Studium als Diplom-Ingenieur ab. 1985 trat Porth als Planungsingenieur im Bereich Zentrale Produktionsvorbereitung 2 in die damalige Daimler-Benz AG ein. Er durchlief zahlreiche Führungspositionen innerhalb des Unternehmens und war unter anderem in Brasilien, Südafrika und Japan tätig. Seit April 2009 ist Porth Vorstandsmitglied der Daimler AG und in dieser Funktion verantwortlich für das Ressort Personal. Gleichzeitig ist er Arbeitsdirektor des Unternehmens. Des Weiteren verantwortet Porth den Bereich IT sowie den Einkauf von Nichtproduktionsmaterial und Dienstleistungen.
Prof. Dr. Matthias Prinz
Prinz studierte Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg und der Harvard Law School. Das Anwaltsexamen legte er in New York ab und wurde 1984 in New York und 1985 in Hamburg als Rechtsanwalt zugelassen. Prinz hat das moderne Presse- und Medienrecht mit zahlreichen Grundsatzprozessen bis hin zum Bundesgerichtshof, Bundesverfassungsgericht und Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte entscheidend geprägt. Er hat außerdem in über 50 Veröffentlichungen für Juristen und Journalisten zu medienrechtlichen Fragen Stellung bezogen. Er ist Mitautor des Standardwerkes »Medienrecht - Die zivilrechtlichen Ansprüche«. Seit 1997 engagiert er sich verstärkt in der Lehre mit Vorlesungen und Vorträgen an verschiedenen Hochschulen. Seit 2000 ist er Honorarprofessor an der Freien Universität Berlin und hat dort im Jahre 2006 die Berlin Media Professional School mit gegründet.
Alexandra von Rehlingen
Von Rehlingen studierte Sinologie und Kunstgeschichte in München und Hamburg und 1984 Design an der Parsons School of Design in New York. Anschließend war sie als freiberufliche Interiordesignerin tätig. Im Jahr 1986 gründete sie gemeinsam mit Andrea Schoeller die PR-Agentur Schoeller & von Rehlingen in München. Mit der Eröffnung des Büros in Hamburg 1988 begann der Ausbau des Eventbereiches. 1990 heiratete sie Medienanwalt Matthias Prinz, und das erste Kind wurde geboren. Heute hat die Agentur 40 Mitarbeiter und ist mit Büros in Hamburg, München und Berlin präsent. Von Rehlingen engagiert sich in den Bereichen Umwelt, Kinder und Tierschutz. Sie ist unter anderem seit 2000 Kuratoriumsmitglied des WWF sowie Gründungsmitglied des Vereins Sternipark e. V. und im Beirat der UKE-Initiative »Nichtrauchen ist cool«. Außerdem betreut sie über eine Kooperation mit Plan International vier Patenkinder.
Prof. Dr. Marion Schick
Schick, Jahrgang 1958, ist seit Mai 2012 Personalvorstand und Arbeitsdirektorin der Deutschen Telekom AG. Zuvor war sie Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg. Wesentliche Schwerpunkte ihrer Arbeit waren die Stärkung der frühkindlichen Förderung und der Ausbau der beruflichen Bildung. Bis 2010 verantwortete Schick als Mitglied des Vorstandes der Fraunhofer-Gesellschaft den Bereich Personal und Recht. Von 2000 bis 2008 stand sie der Hochschule München als Präsidentin vor. Ihre akademische Laufbahn begann Schick 1993 als Professorin für Personalführung, Kostenrechnung und allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule München. Zwischen 1987 und 1993 war sie in unterschiedlichen Managementpositionen in der Wirtschaft tätig, unter anderem als Personalentwicklerin und Führungskräftetrainerin beim ADAC und der Allianz AG.
Dr. Kristina Schröder, MdB
Schröder, geboren 1977 in Wiesbaden, studierte von 1997 bis 2002 Soziologie, Mittlere und Neuere Geschichte, Philosophie und Politikwissenschaft an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Im Februar 2002 machte sie ihren Abschluss als Diplom-Soziologin mit den Wahlpflichtfächern Politikwissenschaft und Philosophie. Im Februar 2009 folgte die Promotion zum Dr. phil. am Institut für Politikwissenschaft der Universität Mainz. Parallel zu ihrer akademischen Laufbahn trieb Schröder auch ihre politische Karriere voran. Seit 1994 ist sie Mitglied der CDU, von 2000 bis 2001 war sie Stadtverordnete der Landeshauptstadt Wiesbaden. Seit 2002 ist sie sowohl Mitglied des Landesvorstands der CDU Hessen als auch des Deutschen Bundestages. Seit dem 30. November 2009 ist sie außerdem Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Schröder ist verheiratet und Mutter einer Tochter.
(Foto: BMFSFJ / L. Chaperon)
Dagmar Sikorski
Sikorski ging nach einem Grundstudium der Musikwissenschaft und als Diplom-Kauffrau im Alter von 23 Jahren in die USA, um dort in einem internationalen Musikverlag zu assistieren. 1980 kehrte sie nach Deutschland zurück und stieg als geschäftsführende Gesellschafterin in die Sikorski Musikverlage ein. Seit 1985 ist sie mit Dr. Jürgen Großmann verheiratet, mit dem sie drei Kinder hat. Ihre Selbstständigkeit und ihr Ehemann ermöglichten es ihr, ohne Unterbrechung weiterzuarbeiten. Seit 1997 repräsentiert Sikorski die Musikbranche in verschiedenen Gremien. Zurzeit ist sie unter anderem Präsidentin des Deutschen Musikverlegerverbandes, Aufsichtsratsmitglied der Gema und Präsidiumsmitglied des Deutschen Musikrates. Darüber hinaus engagiert Sikorski sich in der Deutschen Stiftung Musikleben, der Stiftung zur Förderung der European Business School, dem Ausschuss für Medien- und Kreativwirtschaft und bei »Kinder brauchen Musik«.
Dr. Martin Sonnenschein
Sonnenschein, Jahrgang 1964, ist Managing Director Central Europe und gewähltes Mitglied des weltweiten Board of Directors von A. T. Kearney. Vor seiner Ernennung hat er für das Beratungsunternehmen das weltweite Geschäft in Communications, Hightech & Media erfolgreich aufgebaut. Der Diplom-Wirtschaftsingenieur und promovierte Wirtschaftswissenschaftler verfügt über eine langjährige Industriepraxis. Vor seinem Wechsel in die Beratung im Jahr 2000 war er mehr als zehn Jahre in verschiedenen Leitungsfunktionen führender Dienstleistungsunternehmen tätig, darunter in der Montan- und Telekommunikationsindustrie. Sonnenschein repräsentiert einen neuen Typ Berater: Der Mensch sowie die Themenfelder Transformation, Wachstum & Innovation, Technologie & Nachhaltigkeit und Komplexität stehen im Vordergrund seiner Arbeit zur Verbesserung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit seiner Klienten aus Mittelstand und Konzernen. Er ist Co-Autor und Herausgeber mehrerer Bücher, darunter »Digital Network«, »Ne(x)t Economy«, »Innovative Regulierung«, »Fünf Wege zu organischem Wachstum«, »Customer Energy« und »A. T. Kearney 361°«.
Peer Steinbrück, MdB
Steinbrück, Jahrgang 1947, war nach dem Studium der Volkswirtschaft zunächst als Referent in verschiedenen Bundesministerien, dem Bundeskanzleramt, der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Ost-Berlin und in der SPD-Bundestagsfraktion tätig. 1986 wurde er Leiter des Büros von Johannes Rau, damals Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen. Von 1990 bis 2002 war Steinbrück erst Staatssekretär und dann Minister in verschiedenen Landesministerien in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen. Von 2002 bis 2005 war er Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen und während der Großen Koalition von 2005 bis 2009 Bundesminister der Finanzen. Sein Name ist untrennbar mit der erfolgreichen Bewältigung der bedrohlichen globalen Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise verbunden. Er hat maßgeblich die deutschen Bankenrettungs- und Konjunkturpakete organisiert und sich für neue international verbindliche Regeln auf den Finanzmärkten eingesetzt. Steinbrück ist Mitglied des Deutschen Bundestags.
Birgit Wentzien
Wentzien wurde 1959 in Hamburg geboren. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München sowie ein Studium der Kommunikationswissenschaften und Politologie an der dortigen Ludwig-Maximilians-Universität. Es folgte von 1985 bis 1986 ein Volontariat beim Süddeutschen Rundfunk (SDR) in Stuttgart. Im Anschluss war sie bis 1992 als Redakteurin, Moderatorin und Autorin im Bereich Politik für den SDR tätig und ging 1993 als Korrespondentin nach Berlin. Ab 1999 war sie stellvertretende Leiterin des Studios des Südwestrundfunks in Berlin und ab 2004 dessen Leiterin. Seit dem 1. Mai 2012 ist Wentzien Chefredakteurin des Deutschlandradios.
Die ZEIT KONFERENZ Familie & Wirtschaft findet in Zusammenarbeit mit A.T. Kearney statt.
Über A.T. Kearney
A.T. Kearney zählt zu den weltweit führenden Unternehmensberatungen und wurde 1926 in Chicago gegründet. 1964 eröffnete in Düsseldorf das erste Büro außerhalb der USA. Heute beschäftigt A.T. Kearney rund 3.000 Mitarbeiter in 39 Ländern der Welt. Seit 2010 berät das Unternehmen Klienten klimaneutral.
Vor zwei Jahren startete das Unternehmen die Initiative A.T. Kearney 361° - Die Neuerfindung der Familie. Warum kümmert sich eine Unternehmensberatung um dieses Thema? Weil ohne einen stabilen gesellschaftlichen Kern Zusammenhalt und Wohlstand bedroht sind. Bislang übernahm die Kleinfamilie diese Rolle. Doch neue Formen des Zusammenlebens entstehen. A.T. Kearney leistet deshalb einen Beitrag zur Neu-Erfindung der Familie. Ziel ist die Definition einer Familienpolitik, die gleichzeitig Wachstumspolitik für die Wirtschaft ist. Die ZEIT KONFERENZ Familie & Wirtschaft mit Know-how aus Wirtschaft, Politik und Kultur soll die Bandbreite des Themas zeigen und Lösungsansätze für eines der wichtigsten Themen unserer Zeit präsentieren. Weitere Informationen finden Sie unter www.atkearney.de und http://www.atkearney361grad.de
Presse
Pressemitteilung des ZEIT Verlags:
Peer Steinbrück: Keine Erhöhung des Kindergelds
SAAL ZWEI-Interview mit Prof. Marion Schick:
"Karriere bedeutet größeren Entscheidungsfreiraum"
A.T. Kearney 361°: Rückblick auf die Konferenz:
ZEIT KONFERENZ Familie & Wirtschaft
Pressekontakt:
Christiane SchmidtLeitung ZEIT KONFERENZEN
Telefon: +49-40-3280-237
E-Mail: zeit-konferenzen@zeit.de
Der Veranstaltungsort
Hamburger Bahnhof / Bärensaal
Anreise
Abendveranstaltung, 27. September 2012, Hamburger Bahnhof
Museum für Gegenwart, Invalidenstraße 50/51, 10557 Berlin
Anreise mit dem Pkw
Orientieren Sie sich in Richtung Hauptbahnhof. Vom Ausgang Europaplatz aus
folgen Sie der Invalidenstraße 250 Meter nach rechts. In der näheren Umgebung
befinden sich zahlreiche kostenpflichtige Parkmöglichkeiten.
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Der Hamburger Bahnhof ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.
Die nächstgelegenen Stationen sind der Berliner Hauptbahnhof sowie die
U-Bahn-Station Naturkundemuseum.
Konferenz, 28. September 2012, Bärensaal
Altes Stadthaus, Klosterstraße 47 (Eingang: Jüdenstraße 42), 10178 Berlin
Anreise mit dem Pkw
Orientieren Sie sich in Richtung Berlin-Mitte. Der Bärensaal befindet sich im Alten Stadthaus. Bitte verwenden Sie den Eingang in der Jüdenstraße, die Sie von der Grunerstraße oder der Stralauer Straße erreichen. In der näheren Umgebung befinden sich verschiedene kostenpflichtige Parkmöglichkeiten.
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie den Bärensaal binnen 20 Minuten vom Hauptbahnhof und in 50 Minuten vom Flughafen Tegel. In unmittelbarer Nähe befinden sich die U-Bahn-Station Klosterstraße sowie die S- und U-Bahn-Station Alexanderplatz.









