DIE ZEIT Verlagsgruppe

ZEIT KONFERENZ Schule & Bildung

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom Stiftung

16. April 2013 | Berlin

Liebe Gäste,

Computer sind cool, Tablets noch mehr. Quietschende Tafeln und bröckelnde Kreidestücke sind out. Eine Bildungsstufe höher, zumal in den amerikanischen Eliteuniversitäten, wächst rasant das Angebot an digitalen Vorlesungen, die man in St. Petersburg genauso gut wie in Stanford hören (und sehen) kann. Nach tausend Jahren Schule, wie sie noch die Elterngeneration kennt, bahnt sich eine elektronische Revolution in der Didaktik an.

Wie bei jeder Revolution weiß niemand, was sie bringen wird. Nur eines lässt sich heute schon sagen: Bessere Technik ist noch kein besserer Unterricht, der Bildschirm allein macht noch keine Einser-Schüler. Die Herausforderung an Schüler wie Lehrer ist enorm. Lehrer wandeln sich vom Alleinunterhalter zum Führer durch das digitale Dickicht; Schüler genießen auf dem digitalen Ozean ungeahnte Freiheiten, aber wer bringt ihnen das Navigieren bei? Sie müssen immer noch lernen, das Belanglose vom Wertvollen zu unterscheiden.

Es geht um den kompetenten Medienumgang. Was fehlt noch, wenn die Ausstattung auf dem Stand der Technik ist? Sind Computer die besseren Lehrer? Oder verformen sie das Denken? Gemeinsam mit Experten und Verantwortlichen wollen wir bei der ZEIT KONFERENZ Schule & Bildung Antworten auf solche Fragen finden und den neuesten Forschungsstand verarbeiten. Wir freuen uns auf streitbare Redner und weiterführende Diskussionen. Wir laden Sie, liebe Gäste, herzlich dazu ein, an einem erhellenden Gedankenaustausch teilzunehmen. Wir wollen lernen, wie man lernt.

Ihr Josef Joffe

Herausgeber, DIE ZEIT

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Unter dem Hashtag #zeitkonschule können Sie der Konferenz auf Twitter folgen.

Sprecher

Das Programm

Dienstag, 16. April 2013
10.30 Uhr
Begrüßung
10.40 Uhr
Pro & Contra Medien im Unterricht – Möglichkeiten und Grenzen
 
Grenzen:
 
Möglichkeiten: Moderation
11.20 Uhr
Präsentation von Studien- und Umfrageergebnissen Digitale Medien in Lehr- und Lernprozessen aus empirischer Perspektive
12.00 Uhr
Diskussionsrunde Was bringen Computer in der Schule wirklich? Moderation
12.45 Uhr
Mittagspause mit Thementischen
 
Medieneinsatz an der Schule: Organisatorische Herausforderungen
 
Erfolgreicher Medieneinsatz in den Fächern Informatik und Mathematik
 
Schulausstattung als finanzielle Herausforderungen für Städte und Gemeinden
 
Neue Trends in der Mediennutzung von Jugendlichen
 
Anforderungen an das Lernen und Lehren mit Medien
 
Kulturwandel an der Schule durch Medieneinsatz
14.15 Uhr
Workshops zu den Themen:
 
Mobiles Lernen mit digitalen Tafeln: explore.create.share
 
Mit den Schülern selbst produzieren – wie lassen sich Medien im Unterricht einsetzen?
 
Heterogenität in der Schulklasse: Differenzierung mithilfe von Medien
 
Facebook, YouTube und Co. - Chancen und Grenzen für den Einsatz im pädagogischen Kontext. Was Lehrkräfte für den Umgang des Social Web wissen müssen
15.30 Uhr
Kaffeepause
16.00 Uhr
Diskussion (in englischer Sprache) Erfolgreicher Einsatz moderner Medien in der Schule – was können wir dabei vom Ausland lernen? Moderation
16.50 Uhr
Zusammenfassung der Konferenz
Ca. 17.00 Uhr
Empfang

Die Sprecher

Philipp Buchholtz

Buchholtz ist Medienpädagoge (MA), Kameramann und seit 2001 Geschäftsführer der medienblau gGmbH. Buchholtz lebte ein Jahr in Südafrika, studierte Sozialwesen an der Uni Kassel und an der FernUni Hagen den Masterstudiengang »Medien und Informationstechnologien in Erziehung, Unterricht und Bildung«. Im Team medienblau ist er neben der Geschäftsführung aktiv in der Konzeption, Koordination und Durchführung von Projekten und Fortbildungen in aktiver Medienarbeit und als Kameramann und Grafiker in der Produktion von Bildungsmedien. (Foto: medial mirage)

Ola Erstad

Erstad arbeitet am Institute for Educational Research der Universität Oslo in Norwegen im Bereich Medien- und Bildungsforschung. Er veröffentlichte zahlreiche Arbeiten zu den Themen Technologie und Bildung, vorwiegend mit dem Schwerpunkt Medien- und digitale Kompetenz. Von 1998 bis 2005 war er wissenschaftlicher Leiter eines nationalen Forschungszentrums, welches den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnik in der Bildung untersucht. Das Zentrum führte mithilfe von digitalen Technologien großflächige Innovationsprojekte an norwegischen Schulen durch. Er ist außerdem Leiter der Forschungsgruppe »TransActionslearning, knowing and identity in the information society«an der Faculty of Education in Oslo. Zuletzt lagen seine Forschungsinteressen auf der täglichen Nutzung unterschiedlicher Medien, der Wechselbeziehung zwischen formellen und informellen Formen des Lernens sowie der Medienbildung in Schulen. In diesem Jahr veröffentlichte er gemeinsam mit Julian Sefton Green das Buch »Identity, Community, and Learning Lives in the Digital Age«.

Dr. Rainer Esser

Esser, Jahrgang 1957, ist Geschäftsführer der ZEIT. Nach einer Banklehre studierte er Jura in München und Genf und machte daraufhin seinen Master of Law in den USA. Im Anschluss an die Referendariatszeit besuchte er die Deutsche Journalistenschule in München, arbeitete mehrere Jahre als Anwalt und promovierte 1989. Seine erste Leitungsfunktion in den Medien übernahm er im selben Jahr bei der Verlagsgruppe Bertelsmann als Chefredakteur zweier juristischer Fachzeitschriften. 1992 wechselte er in die Position des Geschäftsführers des Spotlight-Verlags und war dort gleichzeitig Herausgeber mehrerer Zeitschriften. Nach vier Jahren als Geschäftsführer der »Main-Post« ging er 1999 zur ZEIT. Seit dem 1. Mai 2011 ist Rainer Esser neben seiner Position bei der ZEIT auch als Geschäftsführer für die DvH Medien GmbH tätig. (Foto/©: Vera Tammen)

Jutta Heimann-Feldhoff

Heimann-Feldhoff studierte Mathematik und Germanistik an den Universitäten Karlsruhe und Köln und legte das erste und zweite Staatsexamen für das Lehramt für die Sekundarstufen I und II ab. An der Europaschule Bornheim unterrichtet sie seit 1996 und übernahm dort zunächst Aufgaben der Begabungsförderung und der pädagogischen Organisation. Seit 2008 ist sie Studiendirektorin und für die Koordination des Bereichs »Schule interaktiv« verantwortlich, der aus der Teilnahme der Europaschule an einem länderübergreifenden Projekt der Deutschen Telekom Stiftung zur Unterrichtsentwicklung mit digitalen Medien resultierte. Heimann-Feldhoff ist seit 2008 außerdem Medienberaterin im Kompetenzteam Rhein-Sieg im Projekt »NetzSpannung.KT«, dessen Ziel es ist, Ergebnisse des Projekts »Schule interaktiv« zur Organisations-, Personal- und Unterrichtsentwicklung in weitere Schulen zu transferieren.

Prof. Dr. Bardo Herzig

Herzig, geboren 1964, studierte Informatik, Physik und Erziehungswissenschaft. 1997 erfolgte die Promotion und 2002 die Habilitation in Erziehungswissenschaft. Anschließend hatte Herzig Professuren an der FernUniversität in Hagen (Vertretungsprofessur in Medientheorie und Medienpädagogik sowie Theorie der Schule und des Unterrichts) und der Ruhr-Universität Bochum (Lehrstuhl für Lehr- und Lernforschung) inne. Seit 2006 ist er an der Universität Paderborn Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Didaktik, Schulpädagogik und Medienpädagogik. Zudem ist Herzig seit 2009 Direktor des Paderborner Zentrums für Bildungsforschung und Lehrerbildung (PLAZ). Seine Forschungsschwerpunkte sind Medienerziehung und -didaktik, Allgemeine Didaktik, Gestaltungsorientierte Bildungsforschung sowie Kompetenzmodellierung und -messung.

Dr. Klaus Kinkel

Kinkel studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Tübingen, Bonn und Köln. Bis Oktober 1998 hatte er zahlreiche öffentliche Ämter inne. Unter anderem war Kinkel von 1979 bis 1982 Präsident des Bundesnachrichtendienstes. In den Jahren 1991 bis 1992 stand er dem Bundesjustizministerium vor. Von 1992 bis 1998 war Kinkel Bundesaußenminister und in dieser Funktion ab 1993 auch Stellvertreter des Bundeskanzlers. Mit dem Ende der Legislaturperiode im Oktober 2002 schied er aus dem Deutschen Bundestag aus. Seit Februar 2004 ist Kinkel Vorsitzender der gemeinnützigen Deutsche Telekom Stiftung, die sich für ein verbessertes Bildungssystem in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik einsetzt.

Inge Kutter

Inge Kutter ist Redakteurin im Ressort Wissen der ZEIT. Sie hat Kommunikationswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Université Paris-Assas studiert und eine Redakteursausbildung an der Deutschen Journalistenschule München absolviert. Seit 2007 ist sie im ZEIT-Verlag im Bereich Bildung und Wissen tätig und hat unter anderem das Hochschulmagazin ZEIT Campus geleitet. Inge Kutter moderiert regelmäßig Veranstaltungen für die ZEIT und ihre Kooperationspartner. (Foto: Vera Tammen)

Dr. Gerd Landsberg

Landsberg wurde 1952 in Wiesenbronn geboren. Nach dem Studium der Rechts- und Politikwissenschaften in Bonn war er als Assistent am Institut für Steuerrecht und Römisches Recht der Universität Bonn tätig. Von 1981 bis 1989 arbeitete er als Richter am Landgericht Bonn bzw. im Justizministerium in Düsseldorf. Anschließend wurde er in das Bundesministerium der Justiz abgeordnet. Nach seiner Ernennung zum Richter am OLG Düsseldorf 1991 wurde er ein Jahr später zum Beigeordneten des Deutschen Städte- und Gemeindebundes gewählt. 1996 wurde Landsberg zum Geschäftsführenden Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes gewählt. Seit dem 1. Januar 1998 führt er den kommunalen Spitzenverband in der Bundeshauptstadt Berlin.

Heinz-Peter Meidinger

Meidinger, geboren 1954 in Regensburg, studierte von 1975 von 1982 Deutsch, Geschichte, Soziologie, Politik und Philosophie an der Universität Regensburg und war Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung. Im Anschluss an das Referendariat war er von 1984 bis 1997 als Gymnasiallehrer in Eggenfelden/Niederbayern tätig. Von 1997 bis 2003 war Meidinger Seminarleiter in der Lehrerbildung für Deutsch. Seit 2003 ist er Schulleiter am Robert-Koch-Gymnasium in Deggendorf. Zudem hat Meidinger verschiedene Ehrenämter inne. So ist er unter anderem seit 2003 Bundesvorsitzender des Deutschen Philologenverbandes sowie Vizepräsident des Deutschen Lehrerverbandes. Seit 2007 ist Meidinger zudem Sprecher der Bundesfachgewerkschaften im Deutschen Beamtenbund.

Volker Moessinger

Moessinger ist Mitglied des Leitungsteams der Stephen-Hawking-Schule in Neckargemünd und für die pädagogische Betreuung der IT zuständig. Zusätzlich leitet er die Beratungsstelle für Computer- und Kommunikationshilfen (BCK) der Schule. Moessinger ist seit 1984 an der Stephen-Hawking-Schule. Seit 2004 leitet er die Wirtschaftsschule und die Beruflichen Gymnasien (Wirtschaftsgymnasium/Sozialwissenschaftliches Gymnasium) sowie seit 2012 kommissarisch das allgemeine Gymnasium. Moessinger studierte Wirtschaftspädagogik mit den Fächern Betriebswirtschaftslehre und Chemie an der Universität Mannheim. Seit Beginn seiner Unterrichtstätigkeit 1984 hat er sich in die IT eingearbeitet und diese viele Jahre unterrichtet.

Oskar Piegsa

Piegsa, geboren 1984 in Goslar, ist Redakteur bei ZEIT CAMPUS, dem führenden deutschen Magazin für Studenten. Den ersten Computer im Klassenzimmer sah er während seines Austauschjahres in den USA. Anschließend folgte die Rückkehr ins Land der Tageslichtprojektoren. Piegsa studierte Amerikanistik, Medienkultur und Politikwissenschaft in Hamburg und Washington, D.C. Im Anschluss absolvierte er eine Ausbildung zum Redakteur bei Kulturaustausch, der Zeitschrift für internationale Perspektiven, in Berlin. (Foto: Evgeny Makarov)

Thomas Podhostnik

Podhostnik studierte Soziologie und Politik an der Universität Konstanz. 1997 reiste er nach Havanna und machte dort am Teatro Nacional de Cuba eine Ausbildung zum Regieassistenten. Anschließend studierte er Prosa und Dramatik am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Heute lebt er in Leipzig, schreibt für den Wiener Literaturverlag Luftschacht, entwickelt und produziert Bildungsmedien und führt medienpädagogische Projekte für die medienblau gGmbH durch. Außerdem ist er Mitinitiator und Veranstalter der UV-Lesung (Lesung der unabhängigen Verlage) im Rahmen der Leipziger Buchmesse. (Foto: medial mirage)

Prof. Dr. Heidi Schelhowe

Schelhowe ist Professorin für »Digitale Medien in der Bildung« in der Informatik an der Universität Bremen. Sie hat sowohl Germanistik und Katholische Theologie als auch Informatik studiert. Als Wissenschaftlerin war sie an den Universitäten Bremen, Hamburg und der Humboldt-Universität zu Berlin tätig. Heute entwickelt sie mit ihrer interdisziplinär zusammengesetzten Forschungsgruppe an der Universität Bremen Hardware und Software für Bildungskontexte (für Kinder und Jugendliche, für die Hochschule und für die berufliche Bildung), gestaltet Lernumgebungen aus pädagogisch-didaktischer Sicht und betreibt empirische Forschung/Evaluation im Bereich Bildung und Digitale Medien. Ein weiteres Schwerpunktthema ist Medienkompetenz. Sie hatte die Federführung in der Expertenkommission des BMBF zu Medienbildung in der Digitalen Kultur. Seit April 2011 ist sie Konrektorin für Studium und Lehre an der Universität Bremen. (Foto: Jan Brockhaus)

Hannes Schwaderer

Schwaderer ist seit August 2004 Managing Director Central Europe der Intel GmbH. Bevor er seine heutige Position übernahm, war er Country Manager Deutschland und Österreich. In dieser Funktion verantwortete er alle Marketing- und Vertriebsaktivitäten in den beiden Ländern. Hannes Schwaderer kam 1994 als Retail Marketing Manager zu Intel nach München. Vier Jahre später übernahm er die Rolle eines Market Development Managers EMEA und betreute die Compaq AG in Europa. 1999 wechselte er in die Position des Marketing Manager Central Europe, die er für 3 Jahre bekleidete. Über seine Funktion hinaus ist er zudem Präsident der Initiative D21 sowie Mitglied des Senats bei acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. Schwaderer hat ein Diplom in Betriebswirtschaftslehre.

André J. Spang

Spang, Jahrgang 1966, studierte Musik und Theologie in Saarbrücken, Jazzklavier in Köln und Filmscoring in Boston und ist Oberstudienrat mit den Fächern Musik und Religion an einem Kölner Gymnasium, der Kaiserin-Augusta-Schule. Er koordiniert das iPad-Projekt der Schule, setzt kollaborative Lernumgebungen wie Wiki, Blog und Social Media im Unterricht ein und ist Mitinitiator des Schulwiki der Stadt Köln, einer offenen Lernplattform aller Kölner Schulen. Zusammen mit den Lernenden seiner Schule produziert er Musik und Videos auf Tablet-PCs, erstellt iBooks und Offene Bildungsmaterialien (OER). Spang hat einen Lehrauftrag im Bereich Mediendidaktik am Institut für Medien und Bildungstechnologie der Universität Augsburg und ist neben seinen Lehrämtern als Pianist und Komponist tätig. Auf Twitter findet man ihn unter @tastenspieler.

Martin Spiewak

Spiewak, Jahrgang 1964, arbeitet seit 1999 als Journalist im Ressort Wissen der ZEIT und ist Mitglied im Hauptstadtbüro der Wochenzeitung. Er studierte Geschichte, Spanisch und Staatsrecht in Hamburg und Madrid. Anschließend absolvierte Spiewak eine Ausbildung als Redakteur an der Deutschen Journalistenschule in München. Von 1993 bis 1997 arbeitete er beim „Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt" in Hamburg. Anschließend war er bis 1999 als freier Journalist für verschiedene Zeitungen, Wochenblätter und Radiostationen tätig. Schwerpunkte von Spiewak sind die Themen Bildungspolitik sowie Wissenschaft und Forschung. (Foto/©: Nicole Sturz)

Werner Süßlin

Werner Süßlin ist verantwortlicher Projektleiter der Studie »Digitale Medien in Lehr- und Lernprozessen aus empirischer Perspektive« beim Institut für Demoskopie Allensbach.

Ger Vennegoor

Vennegoor, Jahrgang 1959, studierte Niederländisch und Deutsch an der pädagogischen Hochschule in Nimwegen und arbeitete als Lehrer und Studienrat an einer Hauptschule. Später folgten ein Studium der Germanistik an der Universität Nimwegen sowie Stellen als Schulleiter in Berufskollegen und an einer Oberschule. Seit 2006 arbeitet er bei der KPC Groep, einer nationalen Beratungsstelle im Bildungs- und Forschungsbereich. Die ursprünglich vom Staat subventionierte Einrichtung hat seit einigen Jahren einen kommerziellen Fokus. Angefangen hat er dort als Consultant, seit 2012 ist er Mitglied des Vorstands. Zielgruppe der KPC Groep sind Realschulen, Oberschulen und Gymnasien, bzw. deren Schüler, Lehrer und Leiter. Aktuelle Themenfelder sind der Einsatz von neuen Medien im Unterricht sowie Heterogenität in Schulklassen mit dem Ziel, die Schulresultate zu optimieren.

Dr. Ekkehard Winter

Winter studierte an der Universität zu Köln Biologie und promovierte am dortigen Institut für Genetik. Seine berufliche Laufbahn begann er 1988 als wissenschaftlicher Referent an der Akademie der Wissenschaften zu Berlin. 1990 wechselte er zum Stifterverband in Essen. Anfang 2000 wurde Winter Leiter des Bereichs »Programm und Förderung« und Mitglied der Geschäftsleitung des Stifterverbandes. Anfang 2003 wurde er zum stellvertretenden Generalsekretär ernannt. Seit 2005 ist Winter Geschäftsführer der Deutsche Telekom Stiftung. Die 2003 gegründete Stiftung konzentriert sich mit ihren Aktivitäten auf die Verbesserung des Bildungs- und Forschungssystems in den Themenfeldern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Winter ist Mitglied verschiedener Gremien im Bildungs-, Wissenschafts- und Stiftungsbereich. Unter anderem ist er Leiter des Arbeitskreises »Bildung und Ausbildung« des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen.

Die ZEIT KONFERENZ Schule & Bildung findet in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom Stiftung statt.

Die Deutsche Telekom Stiftung wurde 2003 gegründet, um den Bildungs-, Forschungs- und Technologiestandort Deutschland zu stärken. Mit einem Kapital von 150 Millionen Euro gehört sie zu den größten Unternehmensstiftungen in Deutschland. Die Stiftung engagiert sich für eine Verbesserung des Bildungssystems in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Sie arbeitet entlang der Bildungskette in den fünf Handlungsfeldern Frühe Bildung, Unterricht & mehr, Lehrerbildung, Talentförderung und Impulse und setzt sich dabei gleichermaßen für die Breiten- wie die Spitzenförderung ein.

In Zusammenarbeit mit:

ZEIT KONFERENZ Schule & Bildung: Klaus Kinkel betont Bedeutung digitaler Medien im Unterricht

Hamburg, 16. April 2013: Bei der ZEIT KONFERENZ Schule & Bildung hat Klaus Kinkel, der Vorsitzende der Deutschen Telekom Stiftung, die Bedeutung der digitalen Medien in der Gesellschaft und insbesondere im Schulunterricht betont: „Die digitale Alphabetisierung gehört im 21. Jahrhundert zu umfassender Bildung. Und ihre Bedeutung für Wachstum und Wohlstand der Menschen nimmt ständig zu.“ Die Entwicklung berge „gewaltige Chancen und neue Freiheiten“, aber auch viele Risiken. Dabei sei es besonders wichtig, Kinder und Jugendliche zu begleiten. Nicht nur die Bildungsinstitutionen seien gefragt, sondern „auch die Familien und Freundeskreise oder die Betreuer in Jugendzentren.“

Bei der ZEIT KONFERENZ Schule & Bildung, die am 16. April 2013 in Berlin stattfand, diskutierten namhafte Referenten aus dem Bildungsbereich aktuelle Fragen zu den Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von Medien im Unterricht. Kinkel zitierte auch aus einer neuen Studie des Allensbach-Instituts, die die Deutsche Telekom Stiftung in Auftrag gegeben hat. Danach sind die neuen Medien heute in den Schulen angekommen. Lediglich 12 Prozent der Lehrkräfte an weiterbildenden Schulen sagen, digitale Medien spielten in ihrem Unterricht keine Rolle.

Kinkel hob die Bedeutung einer modernen Ausstattung der Schulen hervor. Dies sei eine „große Herausforderung auch für die finanziell klammen Kommunen und Städte, in deren Trägerschaft sich die meisten Schulen befinden.“

Der Managing Director der Intel GmbH, Hannes Schwaderer, betonte, dass sich Kreativität und Problemlösungsverhalten sowie die Verknüpfung von Inhalten über Fächergrenzen hinaus besser mit digitalen Medien entwickeln könnten. Schwaderer sagte, dabei spiele die Lehrerausbildung eine zentrale Rolle. Lehrer müssten heute lernen, Medien zielgerichtet für die Bildung einzusetzen und Medienkompetenz so in die Gesellschaft bringen.

Silvie Rundel
Leitung Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen
E-Mail: zeit-konferenzen@zeit.de

Der Veranstaltungsort

Deutsche Telekom Repräsentanz

Französische Straße 33a-c
10117 Berlin

Anreise

ANREISE MIT DEM PKW

Orientieren Sie sich in Richtung Berlin-Mitte. Die Telekom Repräsentanz befindet sich an der Ecke Französische Straße/Oberwallstraße. Die Oberwallstraße geht von der Straße Unter den Linden ab. Öffentliche Tiefgaragen finden Sie in der Französischen Straße oder der Behrenstraße.

ANREISE MIT ÖFFENTLICHEN VERKEHRSMITTELN

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie die Telekom Repräsentanz binnen 15 Minuten vom Hauptbahnhof und in 35 Minuten vom Flughafen Tegel. Vom Hauptbahnhof sowie vom Flughafen Tegel fahren Sie mit dem ExpressBus TXL bis zur Haltestelle Staatsoper/Unter den Linden. Von der Haltestelle sind es etwa 300 Meter bis zur Telekom Repräsentanz. In unmittelbarer Nähe befinden sich außerdem die U-Bahn Stationen Französische Straße, Stadtmitte und Hausvogteiplatz.

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