DIE ZEIT Verlagsgruppe

ZEIT KONFERENZ Schule & Bildung

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom Stiftung

6. Mai 2014 | Berlin
ZEIT KONFERENZ Schule & Bildung

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste,

Frontalunterricht, Oberlehrer und angestaubte Schulbücher haben lange ausgedient. Stattdessen wogt der Streit über Ganztagsschulen, Inklusion und Turboabitur. Tablet-PCs sowie Digitale Medien sind im Klassenzimmer angekommen. Die neueste Technik schafft aber ihre eigenen Probleme. Sie garantiert keinen besseren Unterricht, ein schnelles Abitur oder die bestmögliche Vorbereitung für Studium und Beruf. Der gemeinsame Unterricht für Kinder mit und ohne Behinderung schafft nicht automatisch Chancengleichheit.

Verbesserungsvorschläge gibt es viele. Sie reichen von der Abschaffung der Noten über die Auflösung der Jahrgangsklassen bis zu völlig neuen Schulformen. Eltern und Schüler sind verwirrt, Lehrer müssen sich immer neueren Herausforderungen stellen. Schulen sollen der wachsenden Leistungsorientierung gerecht werden und gleichzeitig Werte wie Verantwortung, Empathie und Kreativität vermitteln. Individualität steht gegen Gemeinsamkeit, das höhere Bildungsniveau gegen Werte-Erziehung – ein schwer zu schließender Kreis.

Es geht um die Schule der Zukunft. Was muss sich im Bildungssystem verändern, wie sollen Schüler zusammenarbeiten, welchen Beitrag müssen Eltern und Gesellschaft leisten? Gemeinsam mit Experten und Verantwortlichen wollen wir bei der ZEIT KONFERENZ Schule & Bildung Antworten finden und den neuesten Forschungsstand präsentieren. Wir freuen uns auf streitbare Redner und kluge Diskussionen. Wir laden Sie, liebe Gäste, herzlich zu diesem erhellenden Gedankenaustausch ein.

Ihr Josef Joffe
Herausgeber, DIE ZEIT

Sprecher

ZEIT KONFERENZ Schule & Bildung 2014

Das Programm

Dienstag, 6. Mai 2014
10.15 Uhr
Begrüßung
10.30 Uhr
Impulsvortrag
  • Sylvia Löhrmann Ministerin für Schule und Weiterbildung sowie stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen
11.00 Uhr
Streitgespräch Evolution oder Revolution? Wer und was verändert Schule wirklich? Moderation
12.00 Uhr
Wie sieht die Schule der Zukunft aus? Angehende Lehrkräfte und Fellows stellen ihre Visionen vor
  • Annabelle Ciecior Teach First
  • Anna Grohmann FundaMINT
  • Daniel Gyamerah Teach First
  • Tabea Schütt HORIZONTE
  • Carina Witt FundaMINT
Moderation
12.30 Uhr
Mittagspause mit Thementischen
13.30 Uhr
Vorstellung von Studienergebnissen Braucht Schule externe Impulse?
 
Diskussion Braucht Schule externe Impulse? Moderation
14.30 Uhr
Workshops zu den Themen:
 
1. Schule entwickeln mit digitalen Medien
AUSGEBUCHT - keine Anmeldung mehr möglich
 
2. Schule entwickeln, indem man Heterogenität und Inklusion erfolgreich umsetzt
 
3. Schule entwickeln am Beispiel Gymnasium
 
4. Schule entwickeln am Beispiel Brennpunktschule
15.30 Uhr
Kaffeepause
16.00 Uhr
Zusammenfassung und Ergebnisse der Workshops Moderation
16.30 Uhr
Zusammenfassung der Konferenz
17.00 Uhr
Ausklang und Umtrunk

Die Sprecher

Prof. Jutta Allmendinger, Ph.D.

Allmendinger ist seit 2007 Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung und Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie studierte Sozialwissenschaften in Mannheim und Wisconsin, promovierte 1989 an der Harvard University und habilitierte sich 1993 an der Freien Universität Berlin. Zwischen 1988 und 1992 war sie am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und an der Harvard Business School tätig. Von 1992 bis 2007 lehrte sie als Professorin für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und leitete von 2003 bis 2007 das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit. Sie ist Mitglied zahlreicher Akademien, Gremien und Beiräte, darunter die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina. 2009 wurde sie mit dem »Communicator Preis des Stifterverbandes« ausgezeichnet, 2011 mit dem Verdienstorden des Landes Berlin. (Foto: David Ausserhofer)

Wilfried Bock

Bock studierte von 1974 bis 1979 an der RWTH Aachen Mathematik und Geografie für das Höhere Lehramt. Von 1979 bis 1981 besuchte er das Studienseminar Leverkusen. Zwischen 1981 und 1996 war er am Humanistischen Gymnasium Mönchengladbach tätig, und von 1996 bis 1999 hatte er die Abteilungsleitung an der Gesamtschule Mönchengladbach-Hardt inne. Von 1999 bis 2002 war er pädagogischer Mitarbeiter im Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen. Seit 2002 ist Bock Schulleiter des Gymnasiums der Stadt Alsdorf.

Dr. Rainer Esser

Esser, Jahrgang 1957, ist Geschäftsführer der ZEIT. Nach einer Banklehre studierte er Jura in München und Genf und machte daraufhin seinen Master of Law in den USA. Im Anschluss an die Referendariatszeit besuchte er die Deutsche Journalistenschule in München, arbeitete mehrere Jahre lang als Anwalt und promovierte 1989. Seine erste Leitungsfunktion in den Medien übernahm er im selben Jahr bei der Verlagsgruppe Bertelsmann als Chefredakteur zweier juristischer Fachzeit-schriften. 1992 wechselte er in die Position des Geschäftsführers des Spotlight-Verlags und war dort gleichzeitig Herausgeber mehrerer Zeitschriften. Nach vier Jahren als Geschäftsführer der »Main-Post« ging er 1999 zur ZEIT. Seit dem 1. Mai 2011 ist Rainer Esser neben seiner Position bei der ZEIT auch als Geschäftsführer für die DvH Medien GmbH tätig. (Foto/©: Vera Tammen)

Hans Flinkerbusch

Flinkerbusch, Jahrgang 1954, verbrachte seine Kindheit und Jugend in Neheim-Hüsten im Sauerland. Nach dem Abitur 1973 studierte er Chemie, Philosophie und Pädagogik an den Universitäten Köln und Bonn. Anschließend absolvierte er eine Ausbildung zum Lehrer für die Sekundarstufen I und II am Lehrerseminar Bonn. Flinkerbusch arbeitete mehrere Jahre als Lehrer am Gymnasium, bevor er ab 1987 als Lehrer an der Max-Ernst-Gesamtschule in Köln tätig war. Gleichzeitig erhielt er eine Ausbildung zum Moderator für fächerverbindenden naturwissenschaftlichen Unterricht. Ab 1998 war er Abteilungsleiter an der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule in Bonn. Von 2003 bis 2012 war Flinkerbusch Leiter des Weiterbildungskollegs Abendrealschule in Bonn. Seit Sommer 2012 ist er Leiter der Offenen Schule Köln.

Jens Großpietsch

Großpietsch wurde 1949 in Berlin-Mitte geboren und ging dort und in Wittenberge die ersten Jahre zur Schule. Dann zog die Familie nach West-Berlin. Dort besuchte er zunächst eine Hauptschule und wechselte später auf ein Gymnasium, die Marie-Curie-Schule in Wilmersdorf. Nach dem Abitur studierte er an der Pädagogischen Hochschule Berlin. Im Jahr 1975 legte er das erste und 1977 das zweite Staatsexamen ab. Seit 1977 ist Großpietsch an der Heinrich-von-Stephan-Schule als Lehrer tätig, und seit 1985 ist er zudem Schulleiter. Die Heinrich-von-Stephan-Schule war bis 1999 eine Hauptschule, dann eine Integrierte Haupt-Realschule. Seit fünf Jahren ist sie eine Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe. Die Schule hat etliche Preise erhalten, unter anderem den Theodor-Heuss-Preis, und gehört zu den am stärksten von Eltern nachgefragten Schulen in Berlin.

Dr. Heike Kahl

Kahl, geboren am 31. Oktober 1955 in Rostock, besuchte die Kinder- und Jugendsportschule in Berlin. Der Höhepunkt ihrer sportlichen Karriere war der Vizeweltmeistertitel im Eisschnelllauf 1975. 1977 stieg sie aus dem DDR-Leistungssport aus. Anschließend studierte sie Germanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin, an der sie 1984 promovierte. Bis 1991 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Akademie der Künste (Ost)Berlin. Von 1991 bis 1993 war sie als Schulentwicklungsplanerin beim Berliner Senat für Schule, Berufsausbildung und Sport tätig. Seit 1994 ist sie die Geschäftsführerin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS). Kahl engagiert sich beim Bundesverband Deutscher Stiftungen und war von 2002 bis 2011 Mitglied des Vorstands. 2013 wurde sie mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für ihren Einsatz im Bildungsbereich ausgezeichnet.

Ulrike Kegler

Kegler ist seit 16 Jahren Leiterin der staatlichen Montessori-Schule in Potsdam. 470 Kinder und Jugendliche von 6 bis 16 Jahren besuchen die Schule und genießen die Freiheiten einer reformierten und inklusiven Schulbildung: Jahrgangsgemischte und heterogene Lerngruppen, verbale Beurteilungen an Stelle von Ziffernzensuren bis zur 9. Schulstufe, veränderte Unterrichtsformen und eine bewusst gestaltete neue Lernumgebung. Die Schule wurde 2007 mit dem Deutschen Schulpreis der Robert-Bosch-Stiftung ausgezeichnet. 2009 veröffentlichte Kegler das Buch „In Zukunft lernen wir anders - Wenn die Schule schön wird". Kegler ist als Rednerin und Vordenkerin für eine neue Schule deutschlandweit bekannt.

Dr. Klaus Kinkel

Kinkel studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Tübingen, Bonn und Köln. Bis Oktober 1998 hatte er zahlreiche öffentliche Ämter inne. Unter anderem war Kinkel von 1979 bis 1982 Präsident des Bundesnachrichtendienstes. Unter anderem war Kinkel von 1979 bis 1982 Präsident des Bundesnachrichtendienstes, danach bis 1991 Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz. Darauf wurde er Bundesjustizminister und stand dem Ministerium bis 1992 vor. Von 1992 bis 1998 war Kinkel Bundesaußenminister und in dieser Funktion ab 1993 auch Stellvertreter des Bundeskanzlers. Mit dem Ende der Legislaturperiode im Oktober 2002 schied er aus dem Deutschen Bundestag aus. Seit Februar 2004 ist Kinkel Vorsitzender der gemeinnützigen Deutsche Telekom Stiftung, die sich für ein verbessertes Bildungssystem in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik einsetzt.

Prof. Dr. Olaf Köller

Köller ist Professor für Empirische Bildungsforschung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Geschäftsführender Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) in Kiel. Olaf Köller hat Psychologie an der Universität Kiel studiert und 1991 mit dem Diplom abgeschlossen. Es folgte im Jahre 1997 die Promotion in Kiel, im Jahre 2001 die Habilitation an der Universität Potsdam. In den Jahren 2002 bis 2004 hatte Olaf Köller einen Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie an der Universität Erlangen-Nürnberg, anschließend wechselte er für fünf Jahre an die Humboldt-Universität zu Berlin, wo er Gründungsdirektor des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) wurde. Seit 2009 ist Köller wissenschaftlicher Direktor am IPN. Seine wissenschaftlichen Interessen liegen im Bereich der Schulleistungsforschung. Hier untersucht er das Zusammenspiel von individuellen und institutionellen Determinanten von Schulleistungen.

Sylvia Löhrmann

Löhrmann, geboren 1957 in Essen, studierte nach dem Abitur von 1975 bis 1981 an der Ruhr-Universität Bochum Englisch und Deutsch für das Lehramt an den Sekundarstufen I und II. Nach ihrem Referendariat unterrichtete sie von 1984 bis 1995 an der Städtischen Gesamtschule Solingen. 1985 trat Löhrmann den Grünen bei. Von 1995 bis 2012 war sie Abgeordnete im Landtag von Nordrhein-Westfalen und seit 1999 Fraktionssprecherin der Landtagsfraktion. In den Jahren 2000 und 2005 wurde Löhrmann erneut in den Landtag gewählt und wurde dort Fraktionsvorsitzende sowie von 2000 bis 2005 schulpolitische Sprecherin. Außerdem war sie von 2008 bis 2010 Mitglied im Ausschuss für Schule und Weiterbildung. 2010 und 2012 wurde sie erneut in den Landtag gewählt. Im Herbst 2012 legte sie das Landtagsmandat nieder. Seit Juli 2010 ist Löhrmann Ministerin für Schule und Weiterbildung sowie stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen.

Heinz-Peter Meidinger

Meidinger, geboren 1954 in Regensburg, studierte von 1975 von 1982 Deutsch, Geschichte, Soziologie, Politik und Philosophie an der Universität Regensburg und war Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung. Im Anschluss an das Referendariat war er von 1984 bis 1997 als Gymnasiallehrer in Eggenfelden/Niederbayern tätig. Von 1997 bis 2003 war Meidinger Seminarleiter in der Lehrerbildung für Deutsch. Seit 2003 ist er Schulleiter am Robert-Koch-Gymnasium in Deggendorf. Zudem hat Meidinger verschiedene Ehrenämter inne. So ist er unter anderem seit 2003 Bundesvorsitzender des Deutschen Philologenverbandes sowie Vizepräsident des Deutschen Lehrerverbandes. Seit 2007 ist Meidinger zudem Sprecher der Bundesfachgewerkschaften im Deutschen Beamtenbund.

Dr. Andreas Pallack

Pallack studierte Mathematik, Physik und Informatik an der Universität Essen und promovierte im Fachbereich Mathematik. Es folgte das zweite Staatsexamen und eine Anstellung als Lehrer. Fünf Jahren an der Schule folgte eine fünfjährige Tätigkeit in Instituten und Behörden mit den Schwerpunkten empirische Bildungsforschung und Unterrichtsentwicklung. Im Anschluss war Pallack bis Mitte 2013 Studiendirektor am Aldegrevergymnasium in Soest. Neben dem Unterrichten bildete die Ausbildungs-, Schul- und Fachentwicklung einen wichtigen Schwerpunkt seiner Tätigkeit. Seit August 2013 leitet Pallack als Oberstudiendirektor das Franz-Stock-Gymnasium in Arnsberg.

Dr. Andreas Reimann

Reimann ist Sozialunternehmer in den Bereichen Gesundheit und Bildung. Nach dem Studium der Pharmazie erhielt er eine Approbation als Apotheker und promovierte in Frankfurt/Main. Anschließend erfolgte ein berufsbegleitendes Studium der Betriebswirtschaft und MBA. Reimann hat über 22 Jahre Berufserfahrung, zunächst in der pharmazeutischen Industrie und anschließend von 2002 bis 2012 als Geschäftsführer des Mukoviszidose e.V.. Seit 2006 ist er außerdem Geschäftsführer der Mukoviszidose Institut gGmbH. Seit 2004 ist er Erster Stellvertretender Vorsitzender der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE) e.V.. 2009 war er gemeinsam mit seiner Frau und anderen Eltern und Pädagogen Mitgründer und danach Sprecher des Vorstands des Netzwerk Inklusive Schule Köln e.V., des Förder- und Initiatorvereins der Offenen Schule Köln. Seit Betriebsbeginn der Schule 2012 ist er Geschäftsführer und Mitgesellschafter des Schulträgers OSK Offene Schule Köln gGmbH.

Marion Schmidt

Marion Schmidt ist seit April 2013 Redakteurin und stellvertretende Ressortleiterin bei der ZEIT im Ressort Chancen. Sie ist dort verantwortlich für die Hochschul-themen. Zuvor war sie sechs Jahre lang Redakteurin für Bildung bei der »Financial Times Deutschland«. Sie hat an den Universitäten Köln und Münster Politikwissenschaft, Geschichte sowie Deutsche Philologie studiert und mit einem Magister Artium abgeschlossen. Anschließend absolvierte sie die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg und arbeitete mehrere Jahre als Autorin mit dem Schwerpunkt Bildung für die »Süddeutsche Zeitung«, »Spiegel Online« und den »Stern«. Schmidt ist seit vielen Jahren vertraut mit dem deutschen und amerikanischen Hochschulsystem. Sie war mehrfach Teilneh-merin eines »Educational Experts Seminar« der Fulbright Commission und 2008 mit einem Arthur F. Burns-Fellowship in Boston. Neben ihrer journalistischen Tätigkeit übernimmt Schmidt regelmäßig Moderationen von Podiumsdiskussionen und Konferenzen. (Foto: FTD/Maxim Sergienko)

Wolfgang Schumacher

Schumacher wurde 1953 in der Nähe von Bonn geboren. Er lebt und arbeitet seit 1978 in Düsseldorf, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seine Schulausbildung absolvierte er in Bonn und erwarb dort 1972 das Abitur. Nach dem Lehramtsstudium (1972 bis 1976) an der Pädagogischen Hochschule in Bonn legte er 1977 das 2. Staatsexamen ab und war von 1978 bis 1990 Lehrer an verschiedenen Hauptschulen in Düsseldorf, von 1990 bis 1994 Konrektor und bis 2001 Schulleiter an verschiedenen Grundschulen in Düsseldorf. 2001 wechselte er als Schulrat in das Schulamt für die Stadt Remscheid. Von 2003 bis 2008 war er als Schulrat und Schulamtsdirektor im Schulamt für die Stadt Düsseldorf für Grundschulen zuständig. 2008 erfolgte der Wechsel in das Grundschulreferat des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen. Dort war Schumacher zunächst als Referent tätig, seit 2013 ist er Referatsleiter.

Martin Spiewak

Spiewak, Jahrgang 1964, arbeitet seit 1999 als Journalist im Ressort Wissen der ZEIT und ist Mitglied im Hauptstadtbüro der Wochenzeitung. Er studierte Geschichte, Spanisch und Staatsrecht in Hamburg und Madrid. Anschließend absolvierte Spiewak eine Ausbildung als Redakteur an der Deutschen Journalistenschule in München. Von 1993 bis 1997 arbeitete er beim „Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt" in Hamburg. Anschließend war er bis 1999 als freier Journalist für verschiedene Zeitungen, Wochenblätter und Radiostationen tätig. Schwerpunkte von Spiewak sind die Themen Bildungspolitik sowie Wissenschaft und Forschung. (Foto/©: Nicole Sturz)

Hans-Peter Vogeler

Hans-Peter Vogeler ist Vorsitzender des Bundeselternrats.

Dr. Ekkehard Winter

Winter studierte an der Universität zu Köln Biologie und promovierte am dortigen Institut für Genetik. Seine berufliche Laufbahn begann er 1988 als wissenschaftlicher Referent an der Akademie der Wissenschaften zu Berlin. 1990 wechselte er zum Stifterverband in Essen. Anfang 2000 wurde Winter Leiter des Bereichs »Programm und Förderung« und Mitglied der Geschäftsleitung des Stifterverbandes. Anfang 2003 wurde er zum stellvertretenden Generalsekretär ernannt. Seit 2005 ist Winter Geschäftsführer der Deutsche Telekom Stiftung. Die 2003 gegründete Stiftung konzentriert sich mit ihren Aktivitäten auf die Verbesserung des Bildungs- und Forschungssystems in den Themenfeldern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Winter ist Mitglied verschiedener Gremien im Bildungs-, Wissenschafts- und Stiftungsbereich. Unter anderem ist er Leiter des Arbeitskreises »Bildung und Ausbildung« des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen.

Die ZEIT KONFERENZ Schule & Bildung findet in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom Stiftung statt.

Die Deutsche Telekom Stiftung wurde 2003 gegründet, um den Bildungs-, Forschungs- und Technologiestandort Deutschland zu stärken. Mit einem Kapital von 150 Millionen Euro gehört sie zu den größten Unternehmensstiftungen in Deutschland. Die Stiftung engagiert sich für eine Verbesserung des Bildungssystems in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Sie arbeitet entlang der Bildungskette in den fünf Handlungsfeldern Frühe Bildung, Unterricht & mehr, Lehrerbildung, Talentförderung und Impulse und setzt sich dabei gleichermaßen für die Breiten- wie die Spitzenförderung ein.

In Zusammenarbeit mit

Pressekontakt

Aktuelle Presseinformationen zu allen ZEIT KONFERENZEN finden Sie hier.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Claudia Frenz
Leiterin ZEIT KONFERENZEN (Elternzeitvertretung von Christiane Schmidt)
Telefon: 040 / 32 80 - 1323
E-Mail: claudia.frenz@zeit.de

Der Veranstaltungsort

Deutsche Telekom Repräsentanz

Französische Straße 33a-c
10117 Berlin

Anreise

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Orientieren Sie sich in Richtung Berlin-Mitte. Die Telekom Repräsentanz befindet sich an der Ecke Französische Straße/Oberwallstraße. Die Oberwallstraße geht von der Straße Unter den Linden ab. Öffentliche Tiefgaragen finden Sie in der Französischen Straße oder der Behrenstraße.

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Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie die Telekom Repräsentanz binnen 15 Minuten vom Hauptbahnhof und in 35 Minuten vom Flughafen Tegel. Vom Hauptbahnhof sowie vom Flughafen Tegel fahren Sie mit dem ExpressBus TXL bis zur Haltestelle Staatsoper/Unter den Linden. Von der Haltestelle sind es etwa 300 Meter bis zur Telekom Repräsentanz. In unmittelbarer Nähe befinden sich außerdem die U-Bahn Stationen Französische Straße, Stadtmitte und Hausvogteiplatz.

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