ZEIT KONFERENZ Schule & Bildung
In Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom Stiftung
16. April 2013 | Berlin
Liebe Gäste,
Computer sind cool, Tablets noch mehr. Quietschende Tafeln und bröckelnde Kreidestücke sind out. Eine Bildungsstufe höher, zumal in den amerikanischen Eliteuniversitäten, wächst rasant das Angebot an digitalen Vorlesungen, die man in St. Petersburg genauso gut wie in Stanford hören (und sehen) kann. Nach tausend Jahren Schule, wie sie noch die Elterngeneration kennt, bahnt sich eine elektronische Revolution in der Didaktik an.
Wie bei jeder Revolution weiß niemand, was sie bringen wird. Nur eines lässt sich heute schon sagen: Bessere Technik ist noch kein besserer Unterricht, der Bildschirm allein macht noch keine Einser-Schüler. Die Herausforderung an Schüler wie Lehrer ist enorm. Lehrer wandeln sich vom Alleinunterhalter zum Führer durch das digitale Dickicht; Schüler genießen auf dem digitalen Ozean ungeahnte Freiheiten, aber wer bringt ihnen das Navigieren bei? Sie müssen immer noch lernen, das Belanglose vom Wertvollen zu unterscheiden.
Es geht um den kompetenten Medienumgang. Was fehlt noch, wenn die Ausstattung auf dem Stand der Technik ist? Sind Computer die besseren Lehrer? Oder verformen sie das Denken? Gemeinsam mit Experten und Verantwortlichen wollen wir bei der ZEIT KONFERENZ Schule & Bildung Antworten auf solche Fragen finden und den neuesten Forschungsstand verarbeiten. Wir freuen uns auf streitbare Redner und weiterführende Diskussionen. Wir laden Sie, liebe Gäste, herzlich dazu ein, an einem erhellenden Gedankenaustausch teilzunehmen. Wir wollen lernen, wie man lernt.
Ihr Josef Joffe
Herausgeber, DIE ZEIT
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Unter dem Hashtag #zeitkonschule können Sie der Konferenz auf Twitter folgen.
Sprecher
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Philipp Buchholtz
Geschäftsführer, medienblau gGmbH -
Ola Erstad
Professor at the Institute for Educational Research, University of Oslo -
Prof. Dr. Bardo Herzig
Lehrstuhl für Allgemeine Didaktik, Schulpädagogik und Medienpädagogik, Universität Paderborn -
Dr. Klaus Kinkel
Vorsitzender Deutsche Telekom Stiftung -
Heinz-Peter Meidinger
Vorsitzender, Deutscher Philologenverband -
Volker Moessinger
Mitglied des Schulleitungsteams, Stephen-Hawking-Schule Neckargemünd -
Prof. Dr. Heidi Schelhowe
Professorin für Digitale Medien in der Bildung in der Informatik, Universität Bremen und Leiterin der Arbeitsgruppe dimeb -
Hannes Schwaderer
Präsident, Initiative D21 & Managing Director Central Europe, Intel GmbH -
Werner Süßlin
Projektleiter, Institut für Demoskopie Allensbach -
Ger Vennegoor
Mitglied des Vorstands, KPC Groep -
Dr. Rainer Esser
Geschäftsführer, ZEIT Verlagsgruppe -
Jutta Heimann-Feldhoff
Kompetenzteam Rhein-Sieg und Studiendirektorin an der Europaschule Bornheim -
Inge Kutter
Redakteurin, ZEIT WISSEN -
Dr. Gerd Landsberg
Geschäftsführendes Präsidialmitglied, Deutscher Städte- und Gemeindebund -
Oskar Piegsa
Redakteur, ZEIT CAMPUS -
Thomas Podhostnik
Autor und Regisseur, medienblau gGmbH -
André J. Spang
Oberstudienrat, Kaiserin Augusta Schule Köln -
Martin Spiewak
Redakteur DIE ZEIT -
Dr. Ekkehard Winter
Geschäftsführer Deutsche Telekom Stiftung
Das Programm
Dienstag, 16. April 2013- 10.30 Uhr
-
Begrüßung
- Dr. Rainer Esser Geschäftsführer, ZEIT Verlagsgruppe
- Dr. Klaus Kinkel Vorsitzender Deutsche Telekom Stiftung
- 10.40 Uhr
- Pro & Contra Medien im Unterricht – Möglichkeiten und Grenzen
-
Grenzen:
- Heinz-Peter Meidinger Vorsitzender, Deutscher Philologenverband
-
Möglichkeiten:
- Hannes Schwaderer Präsident, Initiative D21 & Managing Director Central Europe, Intel GmbH
- Inge Kutter Redakteurin, ZEIT WISSEN
- 11.20 Uhr
-
Präsentation von Studien- und Umfrageergebnissen
Digitale Medien in Lehr- und Lernprozessen aus empirischer Perspektive
- Werner Süßlin Projektleiter, Institut für Demoskopie Allensbach
- Prof. Dr. Bardo Herzig Lehrstuhl für Allgemeine Didaktik, Schulpädagogik und Medienpädagogik, Universität Paderborn
- 12.00 Uhr
-
Diskussionsrunde
Was bringen Computer in der Schule wirklich?
- Jutta Heimann-Feldhoff Kompetenzteam Rhein-Sieg und Studiendirektorin an der Europaschule Bornheim
- Dr. Gerd Landsberg Geschäftsführendes Präsidialmitglied, Deutscher Städte- und Gemeindebund
- Prof. Dr. Heidi Schelhowe Professorin für Digitale Medien in der Bildung in der Informatik, Universität Bremen und Leiterin der Arbeitsgruppe dimeb
- Martin Spiewak Redakteur DIE ZEIT
- 12.45 Uhr
- Mittagspause mit Thementischen
- Medieneinsatz an der Schule: Organisatorische Herausforderungen
- Erfolgreicher Medieneinsatz in den Fächern Informatik und Mathematik
- Schulausstattung als finanzielle Herausforderungen für Städte und Gemeinden
- Neue Trends in der Mediennutzung von Jugendlichen
- Anforderungen an das Lernen und Lehren mit Medien
- Kulturwandel an der Schule durch Medieneinsatz
- 14.15 Uhr
- Workshops zu den Themen:
-
Mobiles Lernen mit digitalen Tafeln: explore.create.share
- André J. Spang Oberstudienrat, Kaiserin Augusta Schule Köln
-
Mit den Schülern selbst produzieren – wie lassen sich Medien im Unterricht einsetzen?
- Thomas Podhostnik Autor und Regisseur, medienblau gGmbH
-
Heterogenität in der Schulklasse: Differenzierung mithilfe von Medien
- Volker Moessinger Mitglied des Schulleitungsteams, Stephen-Hawking-Schule Neckargemünd
-
Facebook, YouTube und Co. - Chancen und Grenzen für den Einsatz im pädagogischen Kontext. Was Lehrkräfte für den Umgang des Social Web wissen müssen
- Philipp Buchholtz Geschäftsführer, medienblau gGmbH
- 15.30 Uhr
- Kaffeepause
- 16.00 Uhr
-
Diskussion (in englischer Sprache)
Erfolgreicher Einsatz moderner Medien in der Schule – was können wir dabei vom Ausland lernen?
- Ola Erstad Professor at the Institute for Educational Research, University of Oslo
- Ger Vennegoor Mitglied des Vorstands, KPC Groep
- Oskar Piegsa Redakteur, ZEIT CAMPUS
- 16.50 Uhr
-
Zusammenfassung der Konferenz
- Dr. Ekkehard Winter Geschäftsführer Deutsche Telekom Stiftung
- Ca. 17.00 Uhr
- Empfang
Die Sprecher
Philipp Buchholtz
Buchholtz ist Medienpädagoge (MA), Kameramann und seit 2001 Geschäftsführer der medienblau gGmbH. Buchholtz lebte ein Jahr in Südafrika, studierte Sozialwesen an der Uni Kassel und an der FernUni Hagen den Masterstudiengang »Medien und Informationstechnologien in Erziehung, Unterricht und Bildung«. Im Team medienblau ist er neben der Geschäftsführung aktiv in der Konzeption, Koordination und Durchführung von Projekten und Fortbildungen in aktiver Medienarbeit und als Kameramann und Grafiker in der Produktion von Bildungsmedien. (Foto: medial mirage)
Ola Erstad
Erstad arbeitet am Institute for Educational Research der Universität Oslo in Norwegen im Bereich Medien- und Bildungsforschung. Er veröffentlichte zahlreiche Arbeiten zu den Themen Technologie und Bildung, vorwiegend mit dem Schwerpunkt Medien- und digitale Kompetenz. Von 1998 bis 2005 war er wissenschaftlicher Leiter eines nationalen Forschungszentrums, welches den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnik in der Bildung untersucht. Das Zentrum führte mithilfe von digitalen Technologien großflächige Innovationsprojekte an norwegischen Schulen durch. Er ist außerdem Leiter der Forschungsgruppe »TransActionslearning, knowing and identity in the information society«an der Faculty of Education in Oslo. Zuletzt lagen seine Forschungsinteressen auf der täglichen Nutzung unterschiedlicher Medien, der Wechselbeziehung zwischen formellen und informellen Formen des Lernens sowie der Medienbildung in Schulen. In diesem Jahr veröffentlichte er gemeinsam mit Julian Sefton Green das Buch »Identity, Community, and Learning Lives in the Digital Age«.
Dr. Rainer Esser
Esser, Jahrgang 1957, ist Geschäftsführer der ZEIT. Nach einer Banklehre studierte er Jura in München und Genf und machte daraufhin seinen Master of Law in den USA. Im Anschluss an die Referendariatszeit besuchte er die Deutsche Journalistenschule in München, arbeitete mehrere Jahre als Anwalt und promovierte 1989. Seine erste Leitungsfunktion in den Medien übernahm er im selben Jahr bei der Verlagsgruppe Bertelsmann als Chefredakteur zweier juristischer Fachzeitschriften. 1992 wechselte er in die Position des Geschäftsführers des Spotlight-Verlags und war dort gleichzeitig Herausgeber mehrerer Zeitschriften. Nach vier Jahren als Geschäftsführer der »Main-Post« ging er 1999 zur ZEIT. Seit dem 1. Mai 2011 ist Rainer Esser neben seiner Position bei der ZEIT auch als Geschäftsführer für die DvH Medien GmbH tätig. (Foto/©: Vera Tammen)
Jutta Heimann-Feldhoff
Heimann-Feldhoff studierte Mathematik und Germanistik an den Universitäten Karlsruhe und Köln und legte das erste und zweite Staatsexamen für das Lehramt für die Sekundarstufen I und II ab. An der Europaschule Bornheim unterrichtet sie seit 1996 und übernahm dort zunächst Aufgaben der Begabungsförderung und der pädagogischen Organisation. Seit 2008 ist sie Studiendirektorin und für die Koordination des Bereichs »Schule interaktiv« verantwortlich, der aus der Teilnahme der Europaschule an einem länderübergreifenden Projekt der Deutschen Telekom Stiftung zur Unterrichtsentwicklung mit digitalen Medien resultierte. Heimann-Feldhoff ist seit 2008 außerdem Medienberaterin im Kompetenzteam Rhein-Sieg im Projekt »NetzSpannung.KT«, dessen Ziel es ist, Ergebnisse des Projekts »Schule interaktiv« zur Organisations-, Personal- und Unterrichtsentwicklung in weitere Schulen zu transferieren.
Prof. Dr. Bardo Herzig
Herzig, geboren 1964, studierte Informatik, Physik und Erziehungswissenschaft. 1997 erfolgte die Promotion und 2002 die Habilitation in Erziehungswissenschaft. Anschließend hatte Herzig Professuren an der FernUniversität in Hagen (Vertretungsprofessur in Medientheorie und Medienpädagogik sowie Theorie der Schule und des Unterrichts) und der Ruhr-Universität Bochum (Lehrstuhl für Lehr- und Lernforschung) inne. Seit 2006 ist er an der Universität Paderborn Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Didaktik, Schulpädagogik und Medienpädagogik. Zudem ist Herzig seit 2009 Direktor des Paderborner Zentrums für Bildungsforschung und Lehrerbildung (PLAZ). Seine Forschungsschwerpunkte sind Medienerziehung und -didaktik, Allgemeine Didaktik, Gestaltungsorientierte Bildungsforschung sowie Kompetenzmodellierung und -messung.
Dr. Klaus Kinkel
Kinkel studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Tübingen, Bonn und Köln. Bis Oktober 1998 hatte er zahlreiche öffentliche Ämter inne. Unter anderem war Kinkel von 1979 bis 1982 Präsident des Bundesnachrichtendienstes. In den Jahren 1991 bis 1992 stand er dem Bundesjustizministerium vor. Von 1992 bis 1998 war Kinkel Bundesaußenminister und in dieser Funktion ab 1993 auch Stellvertreter des Bundeskanzlers. Mit dem Ende der Legislaturperiode im Oktober 2002 schied er aus dem Deutschen Bundestag aus. Seit Februar 2004 ist Kinkel Vorsitzender der gemeinnützigen Deutsche Telekom Stiftung, die sich für ein verbessertes Bildungssystem in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik einsetzt.
Inge Kutter
Inge Kutter ist Redakteurin im Ressort Wissen der ZEIT. Sie hat Kommunikationswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Université Paris-Assas studiert und eine Redakteursausbildung an der Deutschen Journalistenschule München absolviert. Seit 2007 ist sie im ZEIT-Verlag im Bereich Bildung und Wissen tätig und hat unter anderem das Hochschulmagazin ZEIT Campus geleitet. Inge Kutter moderiert regelmäßig Veranstaltungen für die ZEIT und ihre Kooperationspartner. (Foto: Vera Tammen)
Dr. Gerd Landsberg
Landsberg wurde 1952 in Wiesenbronn geboren. Nach dem Studium der Rechts- und Politikwissenschaften in Bonn war er als Assistent am Institut für Steuerrecht und Römisches Recht der Universität Bonn tätig. Von 1981 bis 1989 arbeitete er als Richter am Landgericht Bonn bzw. im Justizministerium in Düsseldorf. Anschließend wurde er in das Bundesministerium der Justiz abgeordnet. Nach seiner Ernennung zum Richter am OLG Düsseldorf 1991 wurde er ein Jahr später zum Beigeordneten des Deutschen Städte- und Gemeindebundes gewählt. 1996 wurde Landsberg zum Geschäftsführenden Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes gewählt. Seit dem 1. Januar 1998 führt er den kommunalen Spitzenverband in der Bundeshauptstadt Berlin.
Heinz-Peter Meidinger
Meidinger, geboren 1954 in Regensburg, studierte von 1975 von 1982 Deutsch, Geschichte, Soziologie, Politik und Philosophie an der Universität Regensburg und war Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung. Im Anschluss an das Referendariat war er von 1984 bis 1997 als Gymnasiallehrer in Eggenfelden/Niederbayern tätig. Von 1997 bis 2003 war Meidinger Seminarleiter in der Lehrerbildung für Deutsch. Seit 2003 ist er Schulleiter am Robert-Koch-Gymnasium in Deggendorf. Zudem hat Meidinger verschiedene Ehrenämter inne. So ist er unter anderem seit 2003 Bundesvorsitzender des Deutschen Philologenverbandes sowie Vizepräsident des Deutschen Lehrerverbandes. Seit 2007 ist Meidinger zudem Sprecher der Bundesfachgewerkschaften im Deutschen Beamtenbund.
Volker Moessinger
Moessinger ist Mitglied des Leitungsteams der Stephen-Hawking-Schule in Neckargemünd und für die pädagogische Betreuung der IT zuständig. Zusätzlich leitet er die Beratungsstelle für Computer- und Kommunikationshilfen (BCK) der Schule. Moessinger ist seit 1984 an der Stephen-Hawking-Schule. Seit 2004 leitet er die Wirtschaftsschule und die Beruflichen Gymnasien (Wirtschaftsgymnasium/Sozialwissenschaftliches Gymnasium) sowie seit 2012 kommissarisch das allgemeine Gymnasium. Moessinger studierte Wirtschaftspädagogik mit den Fächern Betriebswirtschaftslehre und Chemie an der Universität Mannheim. Seit Beginn seiner Unterrichtstätigkeit 1984 hat er sich in die IT eingearbeitet und diese viele Jahre unterrichtet.
Oskar Piegsa
Piegsa, geboren 1984 in Goslar, ist Redakteur bei ZEIT CAMPUS, dem führenden deutschen Magazin für Studenten. Den ersten Computer im Klassenzimmer sah er während seines Austauschjahres in den USA. Anschließend folgte die Rückkehr ins Land der Tageslichtprojektoren. Piegsa studierte Amerikanistik, Medienkultur und Politikwissenschaft in Hamburg und Washington, D.C. Im Anschluss absolvierte er eine Ausbildung zum Redakteur bei Kulturaustausch, der Zeitschrift für internationale Perspektiven, in Berlin. (Foto: Evgeny Makarov)
Thomas Podhostnik
Podhostnik studierte Soziologie und Politik an der Universität Konstanz. 1997 reiste er nach Havanna und machte dort am Teatro Nacional de Cuba eine Ausbildung zum Regieassistenten. Anschließend studierte er Prosa und Dramatik am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Heute lebt er in Leipzig, schreibt für den Wiener Literaturverlag Luftschacht, entwickelt und produziert Bildungsmedien und führt medienpädagogische Projekte für die medienblau gGmbH durch. Außerdem ist er Mitinitiator und Veranstalter der UV-Lesung (Lesung der unabhängigen Verlage) im Rahmen der Leipziger Buchmesse. (Foto: medial mirage)
Prof. Dr. Heidi Schelhowe
Schelhowe ist Professorin für »Digitale Medien in der Bildung« in der Informatik an der Universität Bremen. Sie hat sowohl Germanistik und Katholische Theologie als auch Informatik studiert. Als Wissenschaftlerin war sie an den Universitäten Bremen, Hamburg und der Humboldt-Universität zu Berlin tätig. Heute entwickelt sie mit ihrer interdisziplinär zusammengesetzten Forschungsgruppe an der Universität Bremen Hardware und Software für Bildungskontexte (für Kinder und Jugendliche, für die Hochschule und für die berufliche Bildung), gestaltet Lernumgebungen aus pädagogisch-didaktischer Sicht und betreibt empirische Forschung/Evaluation im Bereich Bildung und Digitale Medien. Ein weiteres Schwerpunktthema ist Medienkompetenz. Sie hatte die Federführung in der Expertenkommission des BMBF zu Medienbildung in der Digitalen Kultur. Seit April 2011 ist sie Konrektorin für Studium und Lehre an der Universität Bremen. (Foto: Jan Brockhaus)
Hannes Schwaderer
Schwaderer ist seit August 2004 Managing Director Central Europe der Intel GmbH. Bevor er seine heutige Position übernahm, war er Country Manager Deutschland und Österreich. In dieser Funktion verantwortete er alle Marketing- und Vertriebsaktivitäten in den beiden Ländern. Hannes Schwaderer kam 1994 als Retail Marketing Manager zu Intel nach München. Vier Jahre später übernahm er die Rolle eines Market Development Managers EMEA und betreute die Compaq AG in Europa. 1999 wechselte er in die Position des Marketing Manager Central Europe, die er für 3 Jahre bekleidete. Über seine Funktion hinaus ist er zudem Präsident der Initiative D21 sowie Mitglied des Senats bei acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. Schwaderer hat ein Diplom in Betriebswirtschaftslehre.
André J. Spang
Spang, Jahrgang 1966, studierte Musik und Theologie in Saarbrücken, Jazzklavier in Köln und Filmscoring in Boston und ist Oberstudienrat mit den Fächern Musik und Religion an einem Kölner Gymnasium, der Kaiserin-Augusta-Schule. Er koordiniert das iPad-Projekt der Schule, setzt kollaborative Lernumgebungen wie Wiki, Blog und Social Media im Unterricht ein und ist Mitinitiator des Schulwiki der Stadt Köln, einer offenen Lernplattform aller Kölner Schulen. Zusammen mit den Lernenden seiner Schule produziert er Musik und Videos auf Tablet-PCs, erstellt iBooks und Offene Bildungsmaterialien (OER). Spang hat einen Lehrauftrag im Bereich Mediendidaktik am Institut für Medien und Bildungstechnologie der Universität Augsburg und ist neben seinen Lehrämtern als Pianist und Komponist tätig. Auf Twitter findet man ihn unter @tastenspieler.
Martin Spiewak
Spiewak, Jahrgang 1964, arbeitet seit 1999 als Journalist im Ressort Wissen der ZEIT und ist Mitglied im Hauptstadtbüro der Wochenzeitung. Er studierte Geschichte, Spanisch und Staatsrecht in Hamburg und Madrid. Anschließend absolvierte Spiewak eine Ausbildung als Redakteur an der Deutschen Journalistenschule in München. Von 1993 bis 1997 arbeitete er beim „Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt" in Hamburg. Anschließend war er bis 1999 als freier Journalist für verschiedene Zeitungen, Wochenblätter und Radiostationen tätig. Schwerpunkte von Spiewak sind die Themen Bildungspolitik sowie Wissenschaft und Forschung. (Foto/©: Nicole Sturz)
Werner Süßlin
Werner Süßlin ist verantwortlicher Projektleiter der Studie »Digitale Medien in Lehr- und Lernprozessen aus empirischer Perspektive« beim Institut für Demoskopie Allensbach.
Ger Vennegoor
Vennegoor, Jahrgang 1959, studierte Niederländisch und Deutsch an der pädagogischen Hochschule in Nimwegen und arbeitete als Lehrer und Studienrat an einer Hauptschule. Später folgten ein Studium der Germanistik an der Universität Nimwegen sowie Stellen als Schulleiter in Berufskollegen und an einer Oberschule. Seit 2006 arbeitet er bei der KPC Groep, einer nationalen Beratungsstelle im Bildungs- und Forschungsbereich. Die ursprünglich vom Staat subventionierte Einrichtung hat seit einigen Jahren einen kommerziellen Fokus. Angefangen hat er dort als Consultant, seit 2012 ist er Mitglied des Vorstands. Zielgruppe der KPC Groep sind Realschulen, Oberschulen und Gymnasien, bzw. deren Schüler, Lehrer und Leiter. Aktuelle Themenfelder sind der Einsatz von neuen Medien im Unterricht sowie Heterogenität in Schulklassen mit dem Ziel, die Schulresultate zu optimieren.
Dr. Ekkehard Winter
Winter studierte an der Universität zu Köln Biologie und promovierte am dortigen Institut für Genetik. Seine berufliche Laufbahn begann er 1988 als wissenschaftlicher Referent an der Akademie der Wissenschaften zu Berlin. 1990 wechselte er zum Stifterverband in Essen. Anfang 2000 wurde Winter Leiter des Bereichs »Programm und Förderung« und Mitglied der Geschäftsleitung des Stifterverbandes. Anfang 2003 wurde er zum stellvertretenden Generalsekretär ernannt. Seit 2005 ist Winter Geschäftsführer der Deutsche Telekom Stiftung. Die 2003 gegründete Stiftung konzentriert sich mit ihren Aktivitäten auf die Verbesserung des Bildungs- und Forschungssystems in den Themenfeldern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Winter ist Mitglied verschiedener Gremien im Bildungs-, Wissenschafts- und Stiftungsbereich. Unter anderem ist er Leiter des Arbeitskreises »Bildung und Ausbildung« des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen.
Die ZEIT KONFERENZ Schule & Bildung findet in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom Stiftung statt.
Die Deutsche Telekom Stiftung wurde 2003 gegründet, um den Bildungs-, Forschungs- und Technologiestandort Deutschland zu stärken. Mit einem Kapital von 150 Millionen Euro gehört sie zu den größten Unternehmensstiftungen in Deutschland. Die Stiftung engagiert sich für eine Verbesserung des Bildungssystems in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Sie arbeitet entlang der Bildungskette in den fünf Handlungsfeldern Frühe Bildung, Unterricht & mehr, Lehrerbildung, Talentförderung und Impulse und setzt sich dabei gleichermaßen für die Breiten- wie die Spitzenförderung ein.
ZEIT KONFERENZ Schule & Bildung: Klaus Kinkel betont Bedeutung digitaler Medien im Unterricht
Hamburg, 16. April 2013: Bei der ZEIT KONFERENZ Schule & Bildung hat Klaus Kinkel, der Vorsitzende der Deutschen Telekom Stiftung, die Bedeutung der digitalen Medien in der Gesellschaft und insbesondere im Schulunterricht betont: „Die digitale Alphabetisierung gehört im 21. Jahrhundert zu umfassender Bildung. Und ihre Bedeutung für Wachstum und Wohlstand der Menschen nimmt ständig zu.“ Die Entwicklung berge „gewaltige Chancen und neue Freiheiten“, aber auch viele Risiken. Dabei sei es besonders wichtig, Kinder und Jugendliche zu begleiten. Nicht nur die Bildungsinstitutionen seien gefragt, sondern „auch die Familien und Freundeskreise oder die Betreuer in Jugendzentren.“
Bei der ZEIT KONFERENZ Schule & Bildung, die am 16. April 2013 in Berlin stattfand, diskutierten namhafte Referenten aus dem Bildungsbereich aktuelle Fragen zu den Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von Medien im Unterricht. Kinkel zitierte auch aus einer neuen Studie des Allensbach-Instituts, die die Deutsche Telekom Stiftung in Auftrag gegeben hat. Danach sind die neuen Medien heute in den Schulen angekommen. Lediglich 12 Prozent der Lehrkräfte an weiterbildenden Schulen sagen, digitale Medien spielten in ihrem Unterricht keine Rolle.
Kinkel hob die Bedeutung einer modernen Ausstattung der Schulen hervor. Dies sei eine „große Herausforderung auch für die finanziell klammen Kommunen und Städte, in deren Trägerschaft sich die meisten Schulen befinden.“
Der Managing Director der Intel GmbH, Hannes Schwaderer, betonte, dass sich Kreativität und Problemlösungsverhalten sowie die Verknüpfung von Inhalten über Fächergrenzen hinaus besser mit digitalen Medien entwickeln könnten. Schwaderer sagte, dabei spiele die Lehrerausbildung eine zentrale Rolle. Lehrer müssten heute lernen, Medien zielgerichtet für die Bildung einzusetzen und Medienkompetenz so in die Gesellschaft bringen.
Silvie RundelLeitung Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen
E-Mail: zeit-konferenzen@zeit.de
Der Veranstaltungsort
Deutsche Telekom Repräsentanz
Anreise
ANREISE MIT DEM PKW
Orientieren Sie sich in Richtung Berlin-Mitte. Die Telekom Repräsentanz befindet sich an der Ecke Französische Straße/Oberwallstraße. Die Oberwallstraße geht von der Straße Unter den Linden ab. Öffentliche Tiefgaragen finden Sie in der Französischen Straße oder der Behrenstraße.
ANREISE MIT ÖFFENTLICHEN VERKEHRSMITTELN
Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie die Telekom Repräsentanz binnen 15 Minuten vom Hauptbahnhof und in 35 Minuten vom Flughafen Tegel. Vom Hauptbahnhof sowie vom Flughafen Tegel fahren Sie mit dem ExpressBus TXL bis zur Haltestelle Staatsoper/Unter den Linden. Von der Haltestelle sind es etwa 300 Meter bis zur Telekom Repräsentanz. In unmittelbarer Nähe befinden sich außerdem die U-Bahn Stationen Französische Straße, Stadtmitte und Hausvogteiplatz.









